10:0-Dänen jagen Foda keine Angst ein

ÖFB-Teamchef Franco Foda
ÖFB-Teamchef Franco FodaGEPA
Richtungsweisender WM-Quali-Schlager! Österreich peilt am Mittwoch einen Heimsieg gegen Dänemark an – doch die Gäste sind in Topform.

Am Mittwoch um 20.45 Uhr kommt es im leeren Ernst-Happel-Stadion zum großen Schlager in der WM-Quali! Österreich trifft auf Tabellenführer Dänemark – und sollte eine Niederlage tunlichst vermeiden. Sonst würde der Rückstand nach drei von zehn Partien bereits fünf Zähler betragen. Und nur der Erste löst ein Fix-Ticket nach Katar. 

An solche Szenarien will Teamchef Franco Foda nicht denken. "Abgerechnet wird am Schluss", stellt er fest. "Jedes Spiel ist von Wichtigkeit."

"Oft entscheidet Glück"

Die Dänen starteten furios in die Gruppe, besiegten Israel mit 2:0 und schossen Moldawien mit 8:0 vom Platz. "Aber das hat keine Bedeutung für das Spiel am Mittwoch. Jede Partie schreibt seine eigene Geschichte", lässt sich Foda nicht beirren. 

Der ÖFB-Coach meint: "Wir kenn die Qualitäten der Dänen, aber auch unsere eigenen. An so einem Tag entscheiden dann oft Kleinigkeiten, oft auch Glück."

Über die Schwächen des Gegners schweigt Foda. Die Stärken liegen auf der Hand. "Sie haben viel Tempo, einen guten Tiefgang. Unsere Außenverteidiger müssen hellwach sein. Und sie haben individuell starke Spieler." Nicht umsonst ist "Danish Dynamite" aktuell die Nummer zwölf der FIFA-Rangliste – einen Platz vor Deutschland. 

Kara hofft auf Debüt

Die ÖFB-Truppe nutzte den Montag, um zu regenerieren. Am Dienstag wurde zunächst Video-Studium betrieben. Bei der Aufstellung lässt sich Foda wie gewohnt nicht in die Karten blicken. Auch die Frage, ob es Ercan Kara – nachdem er gegen Schottland und die Färöer nur auf der Tribüne saß – diesmal in den Matchkader schafft, bleibt unbeantwortet. "Er hat sich gut integriert, wir sind zufrieden mit seiner Trainingsleistung. Er hat durchaus Möglichkeiten, dabei zu sein", sagt Foda. 

Mit großer Vorfreude blickt David Alaba dem Match gegen die Dänen entgegen. "Es wird ein spannendes Spiel", verspricht er. "Wir lieben solche Matches, dafür spielt man Fußball." Dass er zum dritten Mal binnen sieben Tagen zum Einsatz kommt, sei kein Problem – im Gegenteil. "Ich bin diesen Rhythmus gewohnt, die meisten anderen Spieler auch. Wir regenerieren gut, es macht viel Spaß."

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