In der schwedischen Region Västra Götaland nahe Göteborg wurden am vergangenen Samstag rund 100 Menschen nach dem Verzehr von Sushi krank. Alle Betroffenen klagten über heftige Magenbeschwerden und erlitten Lebensmittelvergiftungen.
Die Ursache für die Massenvergiftung war offenbar verdorbener Lachs aus einer Lieferung, der in zwei Restaurants in Lerum und Floda verarbeitet wurde.
Wie bild.de unter Berufung auf die örtliche Zeitung "Lerums Tidning" berichtet, bestätigte eine Mitarbeiterin des Umweltamtes: "Wir haben derzeit rund hundert Meldungen, und es kommen laufend weitere hinzu." Ein Teil des verarbeiteten Lachses sei womöglich verdorben gewesen.
Die beiden betroffenen Sushi-Restaurants bleiben vorerst geschlossen, bis alle Testergebnisse vorliegen. Das Unternehmen hat den weiteren Verkauf von Lachs gestoppt und arbeitet eng mit dem Umweltamt zusammen.
Auf seiner Facebook-Seite entschuldigte sich das Unternehmen bei den Gästen: "Für uns seid ihr nicht nur Gäste – ihr seid der Grund, warum wir existieren. Deshalb nehmen wir alles rund um die Lebensmittelsicherheit sehr ernst."