100 Tage im Koma: Wiener (50) kämpfte sich zurück

Thomas Fischer (59) mit seinem Patenhund.
Thomas Fischer (59) mit seinem Patenhund.Bild: AUVA/Jaqceline Godany
Der Floridsdorfer Thomas Fischer schwebte nach einem Autounfall zwischen Leben und Tod, zwölf Monate Reha folgten. Er gab nicht auf, wurde sogar Vater eines Sohnes. Jetzt wird er dafür ausgezeichnet.
Am 18. Oktober 1992 war Thomas Fischer auf der A1 bei Mondsee in eine Massenkarambolage geraten. Der damals 23-Jährige erlitt schwerste innere Verletzungen, fiel für hundert Tage ins Koma und verbrachte weitere zwölf Monate in der Reha. Obwohl ihm die Ärzte kaum Überlebenschancen gaben, schaffte er den Weg zurück ins Leben.

Heute kann der mittlerweile 50-Jährige täglich mehrere Stunden selbstständig verbringen, seinen sechsjährigen Sohn Timmi mit dem Elektro-Rollstuhl von der Schule abholen. Seine Frau Wanda arbeitet Teilzeit als Zahnarzt-Assistentin. Der rechtsseitig gelähmte Floridsdorfer besorgt inzwischen mit seinem Partnerhund Struppi, einem Labrador, die täglichen Erledigungen.

Einmal pro Woche trainiert Thomas Fischer im Fitnesscenter. "Ich werde mich nicht unterkriegen lassen", lautet sein Lebensmotto. Obwohl er weiß, dass seine Reha "noch lange nicht abgeschlossen" ist. Halt gibt ihm auch Ehefrau Wanda, mit der er insgesamt 23 Jahre zusammen und seit 16 Jahren verheiratet ist. Für seinen engagierten Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben wird Fischer kommenden Montag im Rathaus mit dem "Back to Life"-Award der AUVA ausgezeichnet.

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