Diese Summe ist absurd

11 Millionen Euro! König Charles droht Mega-Rechnung

Das könnte für Charles und William teuer werden. Hunderte Immobilien entsprechen wohl nicht den geplanten neuen Energie-Vorgaben in Großbritannien.
Heute Entertainment
16.08.2026, 21:23
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

König sein schützt offenbar nicht vor einer saftigen Sanierungsrechnung. Auf König Charles (77) und seinen Sohn Prinz William (44) könnten in den kommenden Jahren Kosten in Millionenhöhe zukommen.

Der Grund: Die britische Regierung plant strengere Vorschriften für vermietete Immobilien. Bis 2030 sollen diese mindestens die Energieeffizienzklasse C erreichen. Derzeit reicht noch die deutlich schlechtere Klasse E.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Das könnte ausgerechnet für die beiden Royals zum Problem werden, die sich öffentlich seit Jahren für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen.

Eine umfangreiche Untersuchung des britischen "Guardian" zeigt nämlich: Ein großer Teil ihrer eigenen Immobilien ist davon offenbar noch weit entfernt.

Fast neun von zehn fallen durch

Die Zeitung wertete mehr als 700 Energieausweise von Wohnimmobilien des Duchy of Cornwall, des Duchy of Lancaster und des königlichen Sandringham-Anwesens aus.

Das Ergebnis hat es in sich: 630 der untersuchten Immobilien erreichten lediglich die Energieeffizienzklasse D oder schlechter. Damit würden fast neun von zehn Objekten den geplanten neuen Mindeststandard derzeit verfehlen.

Besonders deutlich fällt das Ergebnis in Sandringham aus. Von den dort untersuchten Immobilien hatten unglaubliche 99 Prozent nur eine Bewertung zwischen D und G. Beim Duchy of Lancaster waren es mehr als 90 Prozent, beim Duchy of Cornwall rund 80 Prozent.

Die Häuser sind teilweise allerdings sehr alt und befinden sich in ländlichen Gegenden. Viele werden noch mit Öl, Kohle oder Holz beheizt. Gerade historische Gebäude lassen sich zudem nicht ohne Weiteres modernisieren.

Bis zu 10 Millionen Pfund

Und genau hier wird es für Charles und William teuer.

Pro Immobilie könnten laut "Guardian" bis zu 10.000 Pfund, umgerechnet rund 11.500 Euro, für notwendige Verbesserungen anfallen. Da die drei untersuchten Anwesen insgesamt vermutlich mehr als 1.200 Wohnimmobilien umfassen und möglicherweise mehr als 1.000 davon betroffen sein könnten, könnte die Rechnung am Ende mehr als zehn Millionen Pfund betragen.

Umgerechnet sind das rund 11,5 Millionen Euro.

Sollten betroffene Immobilien trotz der neuen Regeln weitervermietet werden, ohne entsprechend saniert worden zu sein, könnten zusätzlich Strafen von bis zu 30.000 Pfund pro Haus drohen. Die genaue Ausgestaltung der Regeln steht allerdings noch nicht endgültig fest. Auch Ausnahmen, etwa für bestimmte historische Gebäude, sind möglich.

Auch Andrews neues Zuhause betroffen

Ein besonders prominentes Haus taucht ebenfalls in der Untersuchung auf: Marsh Farm in Norfolk, wo Andrew Mountbatten-Windsor mittlerweile lebt.

Der Energieausweis des Gebäudes stammt aus dem Jahr 2019 und bewertet das Haus lediglich mit einem niedrigen E – gerade einmal zwei Punkte von der noch schlechteren Klasse F entfernt.

Allein auf dem Sandringham-Anwesen könnten laut Hochrechnung bis 2030 rund drei Millionen Pfund für Verbesserungen notwendig werden.

Für William könnte es ebenfalls kostspielig werden. Das Duchy of Cornwall ging nach Charles' Thronbesteigung an den Prinzen von Wales über. Es umfasst rund 55.000 Hektar und mehr als 600 Mietimmobilien. Von über 300 untersuchten Energieausweisen erreichten lediglich acht Prozent die künftig erforderliche Klasse C, weitere elf Prozent lagen darüber in Klasse B.

Sollte dieses Verhältnis für den gesamten Immobilienbestand gelten, könnte Williams Rechnung allein bis zu fünf Millionen Pfund betragen.

Royals reagieren

Untätig sind die Royals allerdings nicht. Das Duchy of Cornwall erklärte, bereits seit 2022 rund elf Millionen Pfund in Verbesserungen von Wohnimmobilien investiert zu haben. Zusätzlich zu einem bereits angekündigten Investitionsprogramm über 500 Millionen Pfund für das kommende Jahrzehnt seien weitere 50 Millionen Pfund für Zustand und Energieeffizienz bestehender Immobilien vorgesehen.

Auch das Duchy of Lancaster betont, im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Pfund in Reparaturen und Verbesserungen seiner Wohnimmobilien gesteckt zu haben. Sandringham erklärte ebenfalls, laufend in Wartung und höhere Energieeffizienz zu investieren.

Für Charles und William dürfte das Thema dennoch unangenehm sein. Beide haben Umwelt- und Klimaschutz zu zentralen Bestandteilen ihrer öffentlichen Arbeit gemacht. William gründete sogar den mit Millionen dotierten "Earthshot Prize", Charles beschäftigt sich bereits seit Jahrzehnten mit Umweltfragen.

Jetzt könnte ausgerechnet auf ihren eigenen Anwesen noch einiges zu tun sein.

{title && {title} } red, {title && {title} } 16.08.2026, 21:23