129 Flüchtlinge aus Kühllaster gerettet

129 Flüchtlinge hat der bulgarische Grenzschutz am Samstag aus einem Kühllastwagen gerettet. Das Fahrzeug war von der Türkei kommend über Bulgarien nach Rumänien unterwegs. Unter den Geretteten befanden sich 58 Kinder.

Die Menschen waren in dem Lkw hinter Paletten mit Mineralwasser versteckt. Bei ihnen wurden keine Papiere gefunden, sie gaben an, aus Syrien zu stammen. Die bulgarischen Behörden prüfen nun die Identitäten. Der türkische Fahrer wurde verhaftet.

Bulgarien, das kein Mitgliedsstaat des Schengenraums ist, versucht, illegal eingereiste Flüchtlinge zu stoppen und zu registrieren. Bei Razzien an diesem Wochenende wurden knapp 500 Menschen festgenommen. Insgesamt befinden sich im ärmsten EU-Land derzeit rund 20.000 Personen in Flüchtlingszentren.

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