"Zu Tragödie entwickelt"

13-jähriger Bursch stirbt bei spanischer WM-Feier

Der WM-Triumph Spaniens ist von einem tragischen Unglück überschattet worden. Bei einer Feier in Ciudad Rodrigo kam ein 13-Jähriger ums Leben.
André Wilding
20.07.2026, 09:59
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Ausgelassene Jubelszenen nach dem WM-Sieg Spaniens gegen Argentinien endeten in der Stadt Ciudad Rodrigo im Westen des Landes mit einer Tragödie. Während der Feierlichkeiten stürzte der Fuente del Árbol Gordo, ein Brunnen im Stadtgebiet, teilweise ein.

Auf Brunnen geklettert

Laut Medienberichten waren mehrere Menschen auf den Brunnen geklettert, als die Konstruktion dem Andrang nicht mehr standhielt. Nach Angaben der spanischen Zeitung "El País" lösten sich Teile der Struktur und begruben einen 13-jährigen Buben, der sich darunter im Wasser des Brunnens befand.

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Polizisten versuchten, den Jugendlichen zu befreien, indem sie Trümmer zur Seite räumten. Den Polizeiquellen zufolge erlag der 13-Jährige jedoch seinen Verletzungen. Mindestens zwei weitere Menschen wurden bei dem Einsturz verletzt.

"Gesamte Stadt trauert um diesen Verlust"

Die Stadtverwaltung reagierte mit einer Trauerbekundung. "Die Stadtverwaltung von Ciudad Rodrigo drückt ihre Trauer und ihr Beileid für den verstorbenen 13-Jährigen aus. Die gesamte Stadt Ciudad Rodrigo trauert um diesen Verlust und steht der Familie und den Freunden des Jungen in ihrer Trauer zur Seite."

In einer weiteren Mitteilung heißt es: "Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich für die gesamte Bevölkerung von Ciudad Rodrigo zu einer Tragödie entwickelt. Die Stadtverwaltung hofft zudem auf die baldige Genesung aller anderen Personen, die von diesem Ereignis betroffen sind. Als Zeichen der Trauer um den Verlust werden die Flaggen der Stadtverwaltung vom 20. bis einschließlich 22. Juli auf Halbmast wehen."

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