13 Tipps: So senkst du deinen Energieverbrauch

Egal ob bei der Beleuchtung beim Heizen oder beim Kochen: In jedem Haushalt lauern Energiefallen. Es gibt jedoch einige Tricks wie du Geld sparen und dabei auch noch die Umwelt schonen kannst.
Weniger Energie zu verbrauchen, muss nicht automatisch weniger Komfort bedeuten. Wir präsentieren dir die besten Tipps für klimafreundliches Wohnen!

1. LED-Lampe statt Glühbirne

Glühbirnen sind echte Stromfresser. Sie verbrauchen wesentlich mehr Energie als moderne LED-Lampen und haben dazu noch eine kürzere Lebensdauer. Vor zehn Jahren wurden Glühbirnen von der EU verboten. In einigen Haushalten sind sie aber noch immer zu finden. Achte zudem darauf, dass du das Licht ausschaltest, wenn du den Raum verlässt. Ansonsten läuft der Stromzähler unnötig weiter. Auch ist es nicht ratsam den gesamten Wohnraum zu beleuchten.

2. Richtig lüften

Stoßlüften ist besser, als das Fenster zu kippen. Achte darauf, dass die Wärme gut in den Räumen bewahrt wird. Durch gekippte Fenster ist dieser Verlust enorm hoch, deshalb solltest du mehrmals am Tag die verbrauchte Luft und Feuchtigkeit etwa fünf Minuten lang durch weit geöffnete Fenster entweichen lassen. In der restlichen Zeit bleiben die Fenster besser geschlossen.

3. Fernseher und elektronische Geräte ausschalten

Der Fernseher hat im Standby-Modus einen enormen Stromverbrauch. Bis zu 18 Euro kannst du dir pro Jahr in Wien damit sparen. Auch WLAN-Router und Kabel-Receiver sind heimliche Stromfresser. Verwende öfter Verteilerstecker mit einem eingebautem Ausschalter. Sie verhindern, dass Geräte im Standby-Betrieb unnötig Strom verbrauchen.

CommentCreated with Sketch.6 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. 4. Duschen statt Baden

Neben dem Heizen ist warmes Wasser der größte Energieschlucker im Haushalt. Kurzes Duschen schont die Umwelt um ein Vielfaches. Schalte auch beim Einseifen und Haare waschen das Wasser ab.

5. Raumtemperatur reduzieren

Mit einer kühleren Raumtemperatur in deiner Wohnung sparst du nicht nur Energie, sondern senkst auch die Heizkosten. Denn jedes Grad weniger, mit dem ein Zimmer geheizt wird, reduziert die Energiekosten um etwa sechs Prozent.

6. Richtig waschen

Mit waschen bei niedrigen Temperaturen sparst du ebenfalls Energie Geld. Dank moderner Waschmaschinen und Waschmittel reichen für normal verschmutzte Wäsche 30-40° C völlig aus. Und lass deine Wäsche an der Luft trocknen. Ein Wäscheständer ist günstig und verbessert das Raumklima.



7. Heizkörper frei machen

Achte unbedingt darauf, dass die Heizkörper in deiner Wohnung frei bleiben und nicht durch Verkleidungen oder Möbelstücke abgedeckt werden. So kann der Thermostat nicht richtig arbeiten, wenn ein Wärmestau entsteht.

8. Kühlschrank kühl stellen

Ein Kühlschrank sollte keinesfalls neben dem Herd oder Geschirrspüler platziert werden. Von diesen Geräten geht nämlich Wärme aus. Lass ihn niemals zu lange offen und stell ihn auch nicht zu kalt ein. Eine Kühltemperatur von 7° C ist völlig ausreichend. Dein Eisfach solltest du zudem regelmäßig abtauen. Und wenn du zu viel gekocht hast und die Reste in den Kühlschrank stellen möchtest, lass sie vorher auskühlen.

9. Aufladbare Akkus verwenden

Wieder aufladbare Akkus sind kostengünstiger und umweltschonender als Batterien. Für deine Kamera oder Fernbedienung solltest du also lieber einen Akku verwenden.

10. Der richtige Topf für die richtige Herdplatte

Beim Kochen kann man an vielen Punkten Energie sparen. Achte darauf dass die Kochstelle genau so groß oder ein bisschen kleiner ist, als der jeweilige Topf, in dem du etwas zubereitest. Ist sie nämlich größer, geht viel Wärme verloren. Auch das frühzeitige Abschalten des Herdes spart Energie. Und vergiss niemals den Deckel! Kochen ohne Deckel ist wie Heizen bei offenem Fenster, eine Energieverschwendung.

11. Wasserkocher statt Herdplatte

Ein Wasserkocher spart mehr Strom als ein Topf am Herd. Wenn du einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen willst, brauchst du mit einem Wasserkocher zwischen 30 und 50 Prozent weniger Energie als mit dem Elektroherd. Vor allem für die Zubereitung von Kaffee oder Tee ist der Wasserkocher die richtige Wahl.



12. Backofen nicht vorheizen

Die meisten Rezepte sehen vor, den Backofen leer vorzuheizen und den Kuchen, Braten oder die Pizza erst dann hineinzuschieben, wenn die angegebene Temperatur erreicht ist. Doch Vorheizen ist nicht notwendig. Das Gericht ist genau so schnell fertig, schmeckt genau so gut und du hast 20 Prozent weniger Strom verbraucht. Ausnahmen sind nur Soufflees, Bisquitteig oder Brandteig.

13. Geschirrspüler richtig nutzen

Das Geschirr in die Spülmaschine zu geben ist besser, als händisch abzuwaschen. Das gilt allerdings nur dann, wenn die Maschine voll beladen und nicht das heißeste Programm gewählt wird.

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