Fussball

1:4-Debakel gegen Leipzig: Bei Hütter-Klub brodelt es

Die Talfahrt von Borussia Mönchengladbach setzt sich fort. Der Klub von Adi Hütter kam bei RB Leipzig mit 1:4 unter die Räder. 
Heute Redaktion
11.12.2021, 22:51

Mit der klaren Pleite beim Trainer-Debüt von Bullen-Coach Domenico Tedesco kassierten die "Fohlen" die dritte Niederlage in Serie. Josko Gvardiol (21.), Andre Silva (32.), Christopher Nkunku (91.) und Benjamin Henrichs (94.) schossen die Bullen nach dem Aus von Jesse Marsch zum Sieg. Einziges Lebenszeichen der schwachen Gladbacher war der 1:2-Anschlusstreffer durch Ramy Bensebaini (88.). 

Nach dem Spiel sprach Kapitän Lars Stindl Klartext, kritisierte bei "Sky" seine Teamkollegen scharf. "Spielerisch ist nicht viel zusammengekommen. Wir wissen um unsere Situation. Da kommen wir aber nur zusammen raus", analysierte Stindl. Und gerade am Zusammenhalt soll es mangeln, bekrittelte der Gladbacher Kapitän. "Jeder macht für sich etwas alleine und niemand zusammen", ärgerte sich der 33-Jährige. 

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Hütter nimmt Team in Schutz

Die Aussagen seines Kapitäns wollte Hütter so nicht stehen lassen. "Die Mannschaft ist eine Mannschaft. Wir werden die Dinge intern ansprechen, aber ich werde mich nicht hier hinstellen und draufhauen", so der Vorarlberger. Gleichzeitig unterstrich Hütter: "Wir befinden uns in einer gefährlichen Situation. Das Positive ist, dass wir schon am Mittwoch mit einem Sieg gegen Frankfurt einen Schritt heraus machen können."

Gladbach-Manager Max Eberl sprach Hütter derweil eine Job-Garantie aus. "Über einen Trainer zu diskutieren, der zweimal verloren hat, ist für mich völlig inakzeptabel, entbehrt jeder Grundlage", so der 48-Jährige. "Sky"-Experte Didi Hamann unterstrich allerdings, dass Hütter wohl bereits entlassen worden wäre, wenn er nicht eine Ablösesumme von 7,5 Millionen Euro gekostet hätte. "Er hat es nicht geschafft, in vier, fünf Monaten eine Mannschaft zu formen", bekrittelte der Ex-Profi.