14-Jähriger steckt sich Krebs in Po – bereut es sofort

Eine Person hält einen Flusskrebs in der Hand. (Symbolbild)
Eine Person hält einen Flusskrebs in der Hand. (Symbolbild)Getty Images/iStockphoto
Ein nächtlicher Angelausflug mit Opa endete für einen 14 Jahre alten Burschen aus China mit einem Abstecher in einen Operationssaal.

Gemeinsam mit seinem Großvater hatte sich der Jugendliche in der chinesischen Küstenstadt Taizhou in der Nacht auf die Jagd nach Meerestieren gemacht. Währenddessen hatte seine Oma Nudeln aufgekocht. Als die Frau ihre beiden Liebsten dann zum Essen nach drinnen rief, folgte plötzlich ein gellender Schrei als Antwort. 

Als die beiden Erwachsenen völlig entsetzt nachfragten, erklärte er ihnen, dass er sich soeben einen Flusskrebs in den Po gesteckt hatte. Das berichten chinesische Medien.

Am 25. April um 6.30 Uhr früh übernahmen Ärzte des Volkskrankenhauses der Provinz Zhejiang die Behandlung ihres ungewöhnlichen Patienten. "Herr Doktor, bitte hilf mir schnell. Der Krebs kriecht immer weiter hinein und ist schon in meinen Magen", schluchzte der völlig verängstigte Bub.

Dieses Horror-Szenario wurde glücklicherweise nicht Realität. Wie das durchgeführte CT schließlich zeigte, hatte das Krustentier zwar mit seinen Zangen die Darmwände beschädigt, es war aber glücklicherweise vor seinem bizarren Tod nicht weit gekommen.

Getrockneter Krebs

Er hatte sich ein Survival-Video über einen Mann, der die rektale Aufnahme von Meerwasser als Ausweg, um auf offener See nicht zu verdursten, propagiert hatte, angesehen. Dass der Körper auch rückwärtig Wasser aufnehmen kann, ist offenbar hängen geblieben: "Ich wollte, dass mein Po das Wasser absorbiert und ich so einen getrockneten Krebs bekomme", wird der 14-Jährige zitiert. Er habe ihn "für später" aufbewahren wollen.

Mittels Koloskopie konnte der tierische Fremdkörper von den Ärzten schließlich entfernt werden. Der Bub wurde zur weiteren Überwachung stationär aufgenommen.

Chinesischen Medienberichten zufolge, soll das das erste Mal gewesen sein, dass in China ein Flusskrebs aus dieser Körpergegend entfernt werden musste. Mit Aalen hat man allerdings bereits Erfahrung... 

Warnung

Eigentlich sollte man das nicht dazusagen müssen, zur Sicherheit warnen die chinesischen Mediziner dennoch: Fremdkörper gehören hinten rum nicht rein. Im schlimmsten Fall können Organe so schwer beschädigt werden, dass es für den Patienten tödlich ausgeht.

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