Powerbanks sorgen am Flughafen Kopenhagen immer mehr für Probleme. Jede Woche werden 800 Kilogramm der mobilen Akkus von Passagieren beschlagnahmt. Erst kürzlich mussten sogar 3,5 Tonnen Powerbanks vernichtet werden.
Hintergrund sind die Lithium-Akkus, die zur Gefahr werden können. Sie können sich spontan entzünden. Daher gibt es Beschränkungen für die Anzahl und Größe batteriebetriebener Geräte.
"Wir bedauern natürlich die damit verbundene schlechte Passagiererfahrung. Und es schmerzt uns auch aus ökologischer Sicht", erklärt Sicherheitsdirektorin Trine Bechmann Henningsen gegenüber dem dänischen Sender TV 2, wie chip.de unter Berufung auf TV 2 berichtet.
Neben Powerbanks müssen Reisende auch auf andere akkubetriebene Geräte verzichten. Darunter befinden sich regelmäßig teure Haarglätter, die bis zu 6.000 dänische Kronen (etwa 802 Euro) kosten können.
Die Sicherheitsdirektorin rät dazu, sich vor der Reise bei der Fluggesellschaft und am Flughafen über die Bestimmungen zu informieren. Diese können sich je nach Reiseziel und Fluggesellschaft unterscheiden.
Powerbanks dürfen nicht ins Aufgabegepäck. Sie sollten stattdessen jederzeit überwacht werden können, beispielsweise am Körper oder im Handgepäck. Zudem gilt eine maximal zulässige Wattstunde von 100 Wh für jedes elektrisch betriebene Gerät.
Der Flughafen Kopenhagen kommt 2026 bisher auf 14 Tonnen beschlagnahmte Powerbanks - eine enorme Menge an Elektroschrott.