Während sich die dänische Königsfamilie am Sonntag beim traditionellen Royal Run der Öffentlichkeit zeigte, erholte sich Altkönigin Margrethe (86) in der Klinik. Königin Mary (54) enthüllte dabei überraschend, dass sich ihre Schwiegermutter einer heimlichen Operation unterziehen musste.
Die OP habe allerdings nichts mit Margrethes Herzproblemen zu tun gehabt, betonte Mary. Stattdessen sei sie die Folge eines "früheren Sturzes" gewesen. Eine Computertomographie zeigte ein großes Blutgerinnsel im Hüftbereich, das daraufhin behandelt wurde. Die 86-Jährige werde sich nun einige Tage im Rigshospitalet in Kopenhagen erholen.
Wie "SeogHør.dk" berichtet, teilte der Palast mit, Margrethe sei "nach Komplikationen infolge eines Sturzes" ins Krankenhaus gebracht worden. Die frühere Monarchin war bereits am 14. Mai wegen Herzkrämpfen in das Universitätsklinikum eingeliefert worden und wurde erst vor wenigen Tagen entlassen.
Die aktuelle Behandlung reiht sich in eine Reihe von gesundheitlichen Problemen ein. 2023 unterzog sich Margrethe einer größeren Rückenoperation, 2024 wurde sie nach einem Sturz auf Schloss Fredensborg vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Im Mai wurde bei ihr zudem eine Ballondilatation zur Erweiterung verengter Blutgefäße durchgeführt.
Margrethe hatte im Jänner 2024 nach mehr als 52 Jahren auf dem dänischen Thron überraschend abgedankt und die Krone an ihren Sohn Frederik X. übergeben. Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme gilt sie als eine der beliebtesten Monarchinnen Europas.