140 Präsidenten-Fans gehen 2 Jahre hinter Gitter

In Ägypten sind am Montag 139 Anhänger des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi zu jeweils zwei Jahren Haft verurteilt worden. Sie können dagegen berufen. Die Behörden gehen hart gegen die Muslimbruderschaft vor, der Mursi entstammt. Die Bruderschaft wurde zuletzt als "Terrororganisation" eingestuft.
In Ägypten sind am Montag 139 Anhänger des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi zu jeweils zwei Jahren Haft verurteilt worden. Sie können dagegen berufen. Die Behörden gehen hart gegen die Muslimbruderschaft vor, der Mursi entstammt. Die Bruderschaft wurde zuletzt als "Terrororganisation" eingestuft.

Die Verurteilten, die sich in Untersuchungshaft befanden, können außerdem gegen eine Kautionszahlung von jeweils umgerechnet 550 Euro vorläufig auf freien Fuß gesetzt werden.

Pro-Mursi-Demos

Der demokratisch gewählte Präsident Mursi war am 3. Juli vom Militär abgesetzt worden. Seine Anhänger veranstalteten eine lange Serie von Protestkundgebungen. Daraus entwickelten sich wiederholt .

Über 1.000 Tote

Bei den Auseinandersetzungen nach dem Sturz Mursis wurden bisher über tausend Menschen getötet und mehrere tausend verhaftet. Die Behörden gehen kompromisslos gegen die Muslimbruderschaft vor, der Mursi entstammt. Die gesamte Führung der Muslimbruderschaft wurde inzwischen verhaftet. Vorige Woche warf die Regierung der Muslimbruderschaft vor, einen Bombenanschlag mit 15 Toten nördlich von Kairo verübt zu haben.

Obersten Muslimbrüdern droht Todesstrafe

Die Muslimbruderschaft wurde inzwischen.
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