Am 15. August 2026 gegen 21 Uhr war ein 15-jähriger Jugendlicher in Klagenfurt mit einem E-Scooter auf einem Gehweg unterwegs. Dabei hatte er eine weitere Person auf dem Fahrzeug mitgenommen. Eine Polizeistreife wollte den Jugendlichen anhalten.
Der 15-Jährige kam der Aufforderung zunächst nicht nach und setzte seine Fahrt fort. Eine weitere Polizeistreife nahm die Verfolgung auf, überholte den E-Scooter und versuchte, die Weiterfahrt zu stoppen.
Ein Beamter stellte sich dazu auf dem Gehweg dem Jugendlichen in den Weg. Trotz der Anhalteaufforderung stoppte der 15-Jährige nicht rechtzeitig. Es kam zur Kollision zwischen dem E-Scooter und dem Polizisten.
Bei dem Zusammenstoß wurden sowohl der Jugendliche als auch der Beamte leicht verletzt. Weitere Details zum genauen Verletzungsbild liegen nicht vor. Für den 15-Jährigen hat der Vorfall auch rechtliche Folgen.
Er wird nach Angaben der Polizei an die Staatsanwaltschaft angezeigt. Im Raum steht der Verdacht des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt.
Daneben muss der Jugendliche mit mehreren Verwaltungsstrafen rechnen. Grund dafür sind die festgestellten Übertretungen im Zusammenhang mit der Fahrt mit dem E-Scooter.
Der Fall zeigt einmal mehr, wie schnell eine zunächst kurze Fahrt mit einem E-Scooter eskalieren kann. Besonders problematisch war in diesem Fall, dass der Jugendliche auf einem Gehweg unterwegs war, eine weitere Person mitnahm und sich einer polizeilichen Anhaltung entzog.