Also doch nicht Michael Olise: Real Madrid hat seine lauthals angekündigte 150-Millionen-Euro-Offerte für den Argentinier Julián Álvarez von Stadtrivale Atlético abgegeben - und ist gescheitert. Wie die kriselnden Königlichen mitteilten, habe Atlético dem spanischen Rekordmeister für das Angebot gedankt, unter Verweis auf die Ausstiegsklausel des Torjägers aber abgelehnt.
Álvarez, der auch vom FC Barcelona umworben wird, kann den Verein für die festgeschriebene Ablösesumme von 500 Millionen verlassen. Der Weltmeister von Katar besitzt noch einen Vertrag bis Sommer 2030. In der vergangenen Saison erzielte der 26-Jährige in 49 Spielen 20 Treffer und legte neun weitere vor.
Der wiedergewählte Real-Präsident Florentino Perez hatte immer wieder damit für sich geworben, ein Angebot über 150 Millionen Euro für die Verpflichtung eines Stammspieler eines Champions-League-Klubs abgeben zu wollen. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um Bayern-Star Olise gehandelt haben, obwohl Perez dies zuvor ausgeschlossen hatte.