150 Millionen Euro fließen ins EU-Ausland

Bild: Helmut Graf

Außenminister Sebastian Kurz (VP) kritisiert "Fehlentwicklungen" im Sozialsystem. Im Interview mit der Schweizer Zeitung "Blick" erklärt er, dass "Österreich etwa 150 Millionen Euro im Jahr an Familienbeihilfe ins EU-Ausland" überweist - "für Kinder, die nicht in Österreich leben, deren Vater oder Mutter aber in Österreich berufstätig ist".

Außenminister (VP) kritisiert "Fehlentwicklungen" im Sozialsystem. Im Interview mit der Schweizer Zeitung "Blick" erklärt er, dass "Österreich etwa 150 Millionen Euro im Jahr an Familienbeihilfe ins EU-Ausland" überweist – "für Kinder, die nicht in Österreich leben, deren Vater oder Mutter aber in Österreich berufstätig ist".

Das führe dazu, dass das Kind eines Rumänen, der in Österreich arbeitet, in Rumänien 150 Euro Familienbeihilfe bekommt. Aber ein rumänisches Kind, dessen Eltern in Rumänien arbeiten, nur rund 20 Euro erhält. "Eine riesige Differenz", sagt Kurz: "Ein Durchschnittseinkommen in Rumänien liegt bei 300 bis 400 Euro. So kann man bei zwei Kindern quasi ein zusätzliches Einkommen generieren."

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