16 Flüchtlinge wollten auf Bahngleisen nach Wien gehen

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SymbolbildThomas Aichinger / picturedesk.com
Drei Familien spazierten auf den Bahngleisen über die Grenze. Sie gaben an, zu Verwandten nach Wien zu wollen.

Polizisten der Fremden- und Grenzpolizeilichen Abteilung (FGA) wurden am Dienstag gegen 20 Uhr über eine größere Gruppe Menschen verständigt, welche über die Bahngleise von Slowenien kommend in Richtung Bahnhof Spielfeld unterwegs war. Ein slowenischer Lokführer hatte sie beobachtet, der Zugverkehr musste daraufhin eingestellt werden.

Die Beamten trafen daraufhin 16 Personen am Bahnsteig im Bahnhof. Dabei handelte es sich um sechs Erwachsene im Alter von 18 bis 56 Jahren, drei Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren sowie sieben Kinder – alle aus Afghanistan.

Schwierige Kommunikation

Lediglich ein 20-jähriger sprach gebrochenes Englisch und musste deswegen als Übersetzer fungieren. Er erzählte, dass es sich um drei Familien handelt, die zu Verwandten in Wien reisen wollten. Doch keine der Personen hatte Dokumente bei sich, einen Asylantrag wollten sie auch nicht stellen.

Mit Kräften des Bundesheeres wurden die Personen zur Grenzkontrollstelle Spielfeld gebracht. Dort registrierten die Beamten die Personen und versorgten sie mit Wasser und Decken. Bei der Systemabfrage kam heraus, dass es sich bei den Personen um in Slowenien registrierte Asylwerber handelt.

Aufgrund der rechtswidrigen Einreise wurden alle 16 anschließend nach Slowenien zurückgewiesen. Um ihnen den Vorgang zu erklären, wurden ihnen Informationsblätter in ihrer Muttersprache ausgegeben. Darüber hinaus folgen nun Anzeigen.

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