16-Jährige fand Goldbarren im Königssee

Eine junge Schwimmerin hat im bayrischen Königssee einen Goldbarren gefunden und an Land gebracht. Die ehrliche Finderin übergab den Barren der Polizei. Möglicherweise handelt es sich um Diebesgut, denn die Identifikationsnummer scheint mutwillig entfernt worden zu sein.

Als die 16-Jährige etwas Glitzerndes am Seeboden sah, ging sie auf Tauchstation und zog tatsächlich einen Goldbarren an Land. Die Aufschrift "Degussa Feingold 999,9" ist deutlich zu sehen, doch die Nummer darunter wurde ausgefeilt - vermutlich handelt es sich um "heiße Ware".

Am Freitag ging die Jugendliche mit ihrem Fund zur Polizei, wo die Echtheit bestätigt wurde. Der Goldbarren ist derzeit etwa 16.000 Euro wert. Die Ermittler hoffen, dass moderne Technik die Identifikationsnummer und somit den wichtigen Hinweis zum Besitzer doch wieder zum Vorschein bringt.

Der Fund ist auch deswegen aufsehenerregend, schließlich soll Gerüchten zufolge im Königssee ein Teil des "Nazi-Golds" liegen. Polizeitaucher suchten in der Nähe der Fundstelle, die nicht bekannt gegeben wird, nach weiteren Goldbarren, wurden jedoch nicht fündig.

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