Diversion für Geldtrick

Prostituierte wollte 4.600€ für "Lungentransplantation"

Eine 29-Jährige gestand, insgesamt 16.600 Euro von einem ehemaligen Freier verlangt zu haben.  Vor Gericht kam sie mit einer Diversion davon.
Newsdesk Heute
11.11.2025, 21:37
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Mit Mäntelchen, Designer-Tasche und High-Heels trippelte die 29-jährige Blondine am Dienstag in den Gerichtssaal. Der rumänischen Edel-Prostituierten wurde in Wien der Prozess gemacht, weil sie einem gutgläubigen Mann über vier Jahre insgesamt 120.000 Euro abgeluchst haben soll. Doch bereits im Ermittlungsverfahren konnte ihr Verteidiger Nik Rast nachweisen, "dass der Mann ihr das meiste Geld freiwillig gegeben hat – für fällige Rechnungen, Essen, Busfahrten und Anwaltskosten."

Tatsächlich überwies der gutgläubige Ex-Kunde der drallen "Professionellen" regelmäßig größere Geldbeträge – unter anderem für eine Busen-OP – ohne dafür irgendeine Gegenleistung zu fordern. Doch bei 16.600 Euro waren die angegebenen Begründungen der Empfängerin derart abstrus, dass selbst ihrem Top-Verteidiger jegliche Rechtfertigung vor Gericht schwerfiel.

Sie gestand 4.600 Euro für eine angebliche "Lungentransplantation" und 12.000 Euro für vermeintliche Verwaltungsstrafen einfach eingesteckt zu haben. Wegen ihrer großen Nervosität wollte sie nicht weiter aussagen. Die Richterin bot eine Diversion an, die 29-Jährige nahm sofort an. In den nächsten zwei Jahren darf sie sich nichts mehr zuschulden kommen lassen, der entstandene Schaden muss nach Möglichkeiten wiedergutgemacht werden – nicht rechtskräftig.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 11.11.2025, 23:22, 11.11.2025, 21:37
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