Rettungsdrama

17-Jähriger nach Wanderung am Pinsdorfberg gerettet

Ein 17-Jähriger verirrte sich am Pinsdorfberg, nachdem er sich von einer Kindergruppe getrennt hatte. Die Suche endete glimpflich.
Oberösterreich Heute
19.04.2026, 10:36
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Drei Kinder aus dem Bezirk Gmunden – ein 9-jähriger Bub und zwei Mädchen im Alter von 10 und 11 Jahren – machten sich am Samstag gegen 17 Uhr auf den Weg Richtung Pinsdorfberg. Ihr Ziel war eine alte Ruine in der Nähe von einem Steinbruch.

Die Kinder waren dabei auf keinem markierten Weg unterwegs, sondern bewegten sich durch schwieriges, alpines Gelände. Ein 17-jähriger Bursch aus der Nachbarschaft, der die Kinder kannte, schloss sich der Gruppe spontan an und wollte sie begleiten.

Bei der Ruine angekommen, trennte sich der 17-Jährige plötzlich aus nicht bekannten Gründen von den anderen und wollte allein einen Weg suchen. Die drei Kinder machten sich daraufhin auf den Rückweg ins Tal und kamen sicher zu Hause an.

Gegen 19.20 Uhr, als es schon zu dämmern begann, verlor der 17-Jährige im unwegsamen Gelände die Orientierung. Weil der Akku seines Handys fast leer war, setzte er noch rasch einen Notruf ab – obwohl er keine SIM-Karte im Handy hatte. Das machte es für die Polizei schwierig, ihn zu orten oder zurückzurufen, weil die Ortsangaben ungenau waren.

15 Bergretter aus Traunkirchen, acht Polizisten und der Polizeihubschrauber "Libelle Salzburg FLIR" wurden alarmiert. Eines der Kinder, das bei der Wanderung dabei war, führte gemeinsam mit der Mutter des 17-Jährigen die Einsatzkräfte zu jener Stelle, wo sich die Gruppe getrennt hatte. Dort wurde der 17-Jährige wenig später wohlbehalten gefunden.

Gegen 21.30 Uhr konnten alle Beteiligten unverletzt und sicher von den Einsatzkräften durch das steile Waldstück ins Tal gebracht werden.

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