Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hat am Freitag nach einem vermissten 19-jährigen Deutschen im Bereich des Vorderstaufens gesucht.
Mehr als 50 Helfer beteiligten sich an der Suche, nachdem der junge Mann nicht an seinem Arbeitsplatz erschienen war. Die Behörden gingen deshalb von einer möglichen Notlage aus.
"Nachdem über die Kollegen ein letzter möglicher Standort mitgeteilt werden konnte, wurden umgehend strukturierte Suchmaßnahmen eingeleitet, da von einer Notlage des jungen Mannes ausgegangen werden musste", teilte die Grenzpolizeiinspektion Piding laut dem ORF mit.
Gemeinsam mit der Bergwacht durchkämmten die Einsatzkräfte das Gebiet rund um den Fuderheustein. Unterstützt wurden sie von drei Drohnen der Grenzpolizei, der Bergwacht und der Bundespolizei. Zusätzlich waren zwei Hubschrauber der Landespolizei sowie die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 14 im Einsatz.
Am späten Nachmittag folgte die traurige Gewissheit: Der Vermisste wurde leblos entdeckt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte der 19-Jährige bereits am Vorabend in den späten Abendstunden über eine etwa 200 Meter steile Rinne abgestürzt sein. Aufgrund der dabei erlittenen Verletzungen kam für ihn jede Hilfe zu spät. Der Verstorbene wurde schließlich mit einem Polizeihubschrauber geborgen.