Einer Streife der Landesverkehrsabteilung war der Pkw am Samstag gegen 12 Uhr auf der Westautobahn aufgefallen. Das Fahrzeug war mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und führten eine Geschwindigkeitsmessung durch. Das Ergebnis hatte es in sich: Der Lenker war bei einem Tempolimit von 100 km/h mit 193 km/h unterwegs – und das schon abzüglich der Messtoleranz.
Am Rastplatz Ansfelden Süd stoppten die Polizisten den Wagen schließlich und kontrollierten den Fahrer. Am Steuer saß ein 58-jähriger Moldauer.
Für ihn hatte die Raserei drastische Konsequenzen: Die Beamten nahmen ihm den Führerschein vorläufig ab. Besonders schmerzhaft dürfte aber eine andere Maßnahme gewesen sein: Auch sein Pkw wurde vorläufig beschlagnahmt.