2.500 € Entschädigung nach Tod von Corona-Katze

Der Kauf einer Maine Coon-Katze zum Beziehungsjahrestag war für Daniel S. aus Laa zum Debakel geworden: Die Katze hatte "Katzen-Corona" musste nach 5 Tagen eingeschläfert werden. Kosten: 2.500 €.

Zum dritten Jahrestag hatte Daniel S. (25) aus Laa an der Thaya (Mistelbach) seiner Liebsten (21) eine Rassekatze geschenkt, das Tier von einem rund 100 Kilometer entfernten Züchter in NÖ gekauft.

"Bei der Abholung wirkte das Tier nur ein wenig mager. Der Züchter meinte, sie hätte Herpes gehabt." Doch daheim fraß der Kater nicht, wurde immer schwächer, musste zum Tierarzt und dann schließlich in der Tierklinik Hollabrunn notoperiert werden. Den Eingriff überstand der tapfere Kater, doch zwei Tage später (fünf Tage nach dem Kauf) wurde die Fellnase eingeschläfert.

2.500 Euro für fünf Tage Katze

Todesursache: Schwacher Zustand nach einer Darminvagination. Zudem wurde die tote Mietze zur Veterinär-Uni gebracht und dort untersucht: Das Tier hatte den Felinen Coronavirus („Heute" berichtete).

Mit Kaufpreis, Tierarzt und Klinikkosten hatte der Banker Kosten von 2.500 Euro zu stemmen, er wandte sich an Anwältin Astrid Wagner. Die renommierte Rechtsanwältin konnte nun außergerichtlich 2.500 Euro für den Bankangestellten holen. „Wenigstens hat mein Mandant jetzt keinen finanziellen Schaden mehr. Seelisch gelitten hat er ohnedies", sagt Astrid Wagner.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Laa an der ThayaGood NewsNiederösterreich

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen