Über 60.000 Karten

20-Jährige zeigt wertvollste Pokémon-Sammlung der Welt

Eine 20-jährige Schweizerin präsentiert erstmals die angeblich größte und exklusivste Pokémon-Sammlung der Welt. Ein Verkauf wird erwogen.
Digital  Heute
04.05.2026, 13:46
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Eine Schweizer Familie sorgt derzeit für Aufsehen in der internationalen Pokémon-Sammler-Szene. Die 20-jährige Jolina Gisèle hat zum 30-Jahr-Jubiläum der beliebten Karten erstmals einen Einblick in ihre außergewöhnliche Sammlung gewährt. Mit über 60.000 verschiedenen Sammelkarten gilt die Kollektion laut den Besitzern als einzigartig.

Herzstück der Sammlung ist die erste jemals bewertete Pikachu-Illustrator-Karte – eine Rarität, die weltweit bei Fans für Begeisterung sorgt.

Neben dieser finden sich in der Sammlung zahlreiche weitere Unikate, darunter seltene Trophäenkarten wie die Super Secret Battle Trophäe, Tropical Mega Battle Trophäe, das Kangaskhan Family Event, University Magikarp sowie komplette Master-Sets aus verschiedenen Pokémon-Serien.

Wie "20 Minuten" unter Berufung auf die "Aargauer Zeitung" berichtet, begann das Sammeln bereits 2013 als gemeinsames Hobby von Vater und Tochter. Damals galten Pokémon-Karten für viele noch als bloßes Spielzeug und nicht als Wertanlage.

Bewertungen sorgen für hohe Werte

Im Laufe der Jahre wuchs die Sammlung auf mehr als 60.000 Karten an. Rund 12.000 davon wurden von Experten der Professional Sports Authenticator (PSA) bewertet und erhielten häufig das höchste Grading. Das macht die Karten besonders wertvoll, denn seltene, gut erhaltene Stücke erzielen auf dem Sammlermarkt mittlerweile Höchstpreise.

Die Sammlung wird aus Sicherheits- und Versicherungsgründen in einem professionell gesicherten Tresorraum aufbewahrt und ist nicht öffentlich zugänglich. Aufgrund der enormen Werte erwägt die Familie nun einen Verkauf der gesamten Kollektion.

Kritik von Fans am Sammelboom

Viele langjährige Pokémon-Fans kritisieren, dass die steigenden Preise den eigentlichen Sinn der Karten – das Spielen – gefährden. Auch die Familie selbst hat nie an Turnieren teilgenommen: "Ich weiß zwar, wie das Kartenspiel funktioniert, aber ich spiele nicht – meine Leidenschaft ist das Sammeln", erklärt der Vater von Jolina Gisèle.

Wie hoch der genaue Wert der Sammlung ist, verrät die Familie nicht. Die "Aargauer Zeitung" schätzt ihn jedoch auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

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