Zwei Jahre lang kickte der 35-Jährige für den französischen Scheich-Klub, doch auch Messi konnte PSG den Traum vom Champions-League-Titel nicht erfüllen. Ganz im Gegenteil – zweimal in Folge kam das vorzeitige Aus im Achtelfinale. Verhandlungen über eine Messi-Verlängerung, die zunächst nur als Formsache galt, sind geplatzt. Paris wollte Messi zu einer Gehaltskürzung bewegen, der Argentinier diese nicht hinnehmen.
Nun kommt es zur Trennung, wie Coach Christophe Galtier am Donnerstag verkündete. Das Duell gegen Clermont am Samstagabend werde Messis letzter Auftritt bei den Franzosen sein, verkündete der Trainer den Abschied.
Damit nahmen die Spekulationen rund um Messi wieder Fahrt auf. Grundsätzlich gelten drei Optionen für den argentinischen Weltmeister als denkbar: eine Rückkehr zum FC Barcelona, ein spektakulärer Wechsel zu David Beckhams MLS-Klub Inter Miami oder der millionenschwere Gang in die Wüste zu Saudi-Klub Al-Hilal, dem großen Rivalen von Al-Nassr und Cristiano Ronaldo.
Über das Interesse von Inter Miami wird schon länger berichtet, die spanische "Sport" enthüllte nun, wie Beckham den Fußball-Star in die nordamerikanische Fußballiga locken möchte. Demnach soll der Argentinier einen Vierjahresvertrag erhalten, mit einem Gehalt von 50 Millionen Euro pro Jahr – macht in Summe also 200 Millionen Euro.
Messi besitzt in Miami bereits ein Haus, auch das könnte für einen Wechsel in die MLS sprechen. Genauso wie die Bestellung von Messis Landsmann Javier Morales als Interimstrainer, er folgte auf Phil Neville. Außerdem sind mit Torwarttrainer Sebastian Saja und Federico Higuain, dem Bruder des ehemaligen Teamspielers Gonzalo Higuain, als Cheftrainer der zweiten Mannschaft weitere Argentinier bei Inter Miami tätig.
Denkbar ist außerdem ein Trick, mit dem Messi noch einmal für den FC Barcelona auflaufen könnte. Inter würde den Argentinier dann unter Vertrag nehmen, ihn für zwölf oder 18 Monate an seinen Ex-Klub verleihen. So könnten die finanziell schwer angeschlagenen Katalanen auch Messis Gehalt stemmen. Danach würde der 35-Jährige seine Karriere in Nordamerika ausklingen lassen.
Weiterhin denkbar ist aber auch der weitaus lukrativere Wechsel in die Wüste. Messi ist bereits als Tourismusbotschafter Saudi-Arabiens tätig, könnte bei Al-Hilal unterschreiben. Der Wechsel soll ein Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro haben.