2.000 Menschen wurde falscher Astra-Impfstoff gespritzt

Eine Frau in Indien wird mit AstraZeneca geimpft.
Eine Frau in Indien wird mit AstraZeneca geimpft.Ajit Solanki / AP / picturedesk.com
Betreiber einer Privatklinik in Indien mehr als 2.000 Menschen anstatt des erhofften Corona-Impfstoffes etwas anderes in den Arm gejagt haben.

Beide Klinikbesitzer und acht mutmaßliche Komplizen wurden von der Polizei der indischen Millionenmetropole Mumbai festgenommen, die Ermittlungen laufen noch. Weitere Verdächtigen befinden sich noch auf der Flucht.

Auf Anfrage von Nachbarschaftsorganisationen und Arbeitgebern hatte die Privatklinik mehrere Impfcamps aufgezogen. Das ließen sich die mutmaßlichen Betrüger aber auch fürstlich bezahlen. Pro Dosis des versprochenen AstaZeneca-Vakzins sollen sie rund 14 Euro kassiert haben. Bei 2.000 Geschädigten beträgt alleine der Schaden dadurch rund 28.000 Euro.

So flog Betrug auf

Wenigstens dürften zumindest die Betroffenen nicht Angst um irgendwelche Nebenwirkungen haben. Die Polizei geht derzeit laut ORF davon aus, dass die Betrüger normale Kochsalzlösung verabreicht haben. 

Die Machenschaften der Klinikbetreiber sind übrigens nur deshalb aufgeflogen, weil kein einziger der eigentlich durchgeimpften 300 Bewohner eines Häuserkomplexes auch nur irgendwelche Impfreaktionen und Symptome wie Fieber verspürte. 

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