Niederösterreich

21 Tote! Geimpfter Patient starb mit erst 48 Jahren

13.592 neue Coronafälle bundesweit, davon über 2.000 in NÖ. Von den 53 Toten waren ganze 21 in NÖ zu beklagen.

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Die Lage auf den Intensivstationen spitzt sich zu.
Die Lage auf den Intensivstationen spitzt sich zu.
Waltraud Grubitzsch / dpa / picturedesk.com

Heute, 25. November 2021, wurden von den Behörden 13.592 Corona-Neuinfektionen registriert. Im Vergleich zu Mittwoch kamen zudem 53 Todesfälle hinzu.

Anstieg auf Intensiv

Sieben Patienten lagen weniger auf Normalstationen. Aber: Alleine im Vergleich zu Mittwoch kamen 41 ICU-Patienten hinzu. Aktuell befinden sich 619 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung. Vor einer Woche wurden in Österreich noch 15.145 Neuinfektionen registriert - mehr dazu hier.

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    Spital St. Pölten
    Spital St. Pölten
    Bild: Joachim Lielacher

    48-Jährige hatte Johnson bekommen

    In NÖ gab es 21 Todesfälle zu beklagen: Elf Männer und zehn Frauen, zehn Patienten waren ungeimpft, ein 48-Jähriger hatte im Mai eine Johnson&Johnson-Imfpung erhalten, zehn Personen waren vollständig geimpft.

    Ungeimpfter war erst 63 Jahre

    Hier die Details: Fünf Männer (63, 72, 80, 83, 85) waren ungeimpft und starben in Tulln, Baden (2 Männer), Melk und in einem unbekanntem Spital. Fünf Frauen (74, 84, 86, 88, 94) waren nicht geimpft und verschieden in Neunkirchen, Amstetten, Korneuburg, Wr. Neustadt und Baden.

    Tragisch: Ein erst 48-Jähriger hatte eine Impfung im Mai erhalten und starb in Amstetten. Allerdings war der 48-Jährige in Pension und lebte in einer Pflegebetreuungseinrichtung. Sieben Personen hatten zwei Stiche, drei Opfer sogar drei Impfungen erhalten: Fünf vollimmunisierte Männer (59, 75, 75, 80, 80) verschieden in Mödling, Baden, Wr. Neustadt, Amstetten und Scheibbs, sie hatten fast alle Pfizer-Impfungen erhalten, nur der 59-Jährige hatte AstraZeneca bekommen.

    Fünf vollimmunisierte Frauen (94, 93,78, 89, 84) starben in Mödling, Neunkirchen, Gmünd, Baden und in einem unbekannten Spital - drei von ihnen hatten AstraZeneca, zwei Pfizer erhalten.