Spar macht Ankündigung

Für Tausende Supermarkt-Kunden wird bald alles anders

23 Unimarkt-Standorte werden künftig von Spar-Kaufleuten übernommen, um die Nahversorgung in mehreren Regionen weiter zu sichern.
Oberösterreich Heute
21.11.2025, 04:00
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Ende September hat Unimarkt angekündigt, dass 91 Standorte in Österreich zusperren sollen. Bis jetzt gab es noch keine fixen Pläne, ob andere Supermarktketten diese Standorte übernehmen. Jetzt ist klar: Insgesamt 23 Unimarkt-Geschäfte – elf in der Steiermark, fünf in Oberösterreich, vier in Niederösterreich, zwei in Salzburg und einer im Burgenland – werden künftig von selbständigen Spar-Kaufleuten weitergeführt.

Wie Spar in einer Aussendung mitteilte, sollen dabei möglichst alle bisherigen Unimarkt-Franchisenehmer übernommen werden. Heißt: Für Tausende Kunden dürfte sich beim Einkauf bald alles ändern.

Damit bleibt die Nahversorgung in vielen Gemeinden gesichert, so Spar weiter. "Seit über 70 Jahren steht Spar als verlässlicher Großhandelspartner an der Seite selbstständiger Kaufleute. Spar war daher der bevorzugte Partner der Unimarkt-Franchisenehmer", sagt Vorstandsvorsitzender Hans Reisch.

Behörden müssen noch zustimmen

Für Unimarkt war es besonders wichtig, dass so viele Märkte wie möglich am bisherigen Standort erhalten bleiben, betont Unimarkt-Geschäftsführer Andreas Hämmerle: "Unsere Franchisenehmer sind bei Spar in guten Händen."

Über den Kaufpreis wurde nichts verraten. Die endgültige Übernahme der Standorte passiert erst, wenn die Wettbewerbsbehörden zustimmen. Daher wolle man auch noch nicht sagen, welche Standorte konkret übernommen werden, so eine Sprecherin gegenüber "Heute".

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