24-Jährige gerät mit Kopf zwischen zwei Stahlträger

Eine 24-Jährige wurde bei einem Baggerunfall schwer verletzt.
Eine 24-Jährige wurde bei einem Baggerunfall schwer verletzt.Joe Pesl / picturedesk.com
Eine 24-jährige Bundesheerangehörige erlitt bei einem Baggerunfall in Spittal an der Drau (Kärnten) schwerste Kopfverletzungen.
von
Jochen Dobnik

Die Frau war in Trebesing-Bad (Bezirk Spittal an der Drau) beim Neubau der sogenannten "Peraubrücke" über die Lieser beschäftigt. Am Mittwochvormittag stand die 24-Jährige mit weiteren Bundesheer-Kaderangehörigen auf einem 1,20 Meter hohen Gerüst und führte Arbeiten an einem in Kopfhöhe befindlichen Stahlträger durch.

Baggerarm nicht hoch genug

Zur selben Zeit wurde mit einem Mobilbagger ein weiterer Stahlträger von oben in die Mitte der Brücke gehoben. Der Träger wurde vom Baggerarm ausgehängt und der Bagger sollte in weiterer Folge auf die gegenüberliegende Seite der Brücke überstellt werden.

Der Baggerfahrer, ein 54-jähriger Villacher, hob den Baggerarm an, legte den Retourgang ein, blickte nach hinten, um sich zu vergewissern, dass sich keine Personen hinter dem Bagger befinden und setzte den Bagger rückwärts in Bewegung. Er dürfte dabei jedoch übersehen haben, dass der Baggerarm noch nicht hoch genug gehoben war und so wurde die 24-Jährige seitlich mit dem Kopf zwischen Querträger und Baggerarm eingeklemmt.

Mit Notarzt-Heli ins LKH

Als der Baggerfahrer dies bemerkte, fuhr er sofort wieder ein Stück nach vorne. Die Frau wurde von Bundesheerkameraden und anwesenden Sanitätern geborgen und erstversorgt, danach vom Notarztteam des Rettungshubschraubers RK1 mit schwersten Kopfverletzungen ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

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