242 Unternehmen, ein gemeinsamer Umsatz von mehr als 46 Milliarden Euro und mehr als 235.000 Mitarbeiter. Gemeinsam richten sie mit dem WWF einen dringenden Appell an die zukünftige österreichische Bundesregierung. In einem Offenen Brief an VP-Chef Sebastian Kurz und FP-Obmann Heinz-Christian Strache fordern sie die verhandelnden Parteien auf, Klimaschutz zu einem zentralen Projekt zu machen.
Unter den Unterstützern findet sich die Crème de la Crème der heimischen Wirtschaft: Voestalpine AG, Rosenbauer International AG, Wienerberger, Palfinger AG und die Umdasch Group AG, zudem die sechs Unternehmen der WWF-Climate-Group (Ikea, Allianz, ERSTE Group, SPAR, VBV Vorsorgekasse, Kommunikationshaus gugler brand-digital-print), weiters auch das Modehaus H&M oder die T-Mobile Austria.
Die Unternehmen wollen selbst zum Klimaschutz beitragen und sehen darin die große Chance, neue Märkte zu eröffnen, tausende Arbeitsplätze im Land zu schaffen und Konjunkturimpulse zu setzen. Dazu brauchen sie von der Politik tatkräftige Unterstützung, heißt es im Brief. Die wichtigsten Forderungen der Wirtschaft sind:
- Eine verbindliche Gesamtstrategie bis 2050 für den Energie- und Klimabereich: Aus fossilen Energien aussteigen
- Sauberer Strom für Österreich: 100 Prozent erneuerbar bis 2030
- Aktionsplan für eine saubere Mobilität: Öffentlichen Verkehr und Elektromobilität ausbauen
- Nachhaltige Wärmeversorgung: Thermische Sanierung und erneuerbare Heizsysteme forcieren
- Neues Programm für Energieeffizienz und Energiesparen: Anreize für Unternehmen und Haushalte schaffen
- Steuersystem für die Energiewende optimieren: Nachhaltige Investitionen erleichtern.
Den Offenen Brief im Wortlaut lesen Sie hier (uha)