2,5 Sekunden Rückstand! Wieder Debakel für Shiffrin

Mikaela Shiffrin
Mikaela ShiffrinPicturedesk
Mikaela Shiffrin kommt bei den Olympischen Winterspielen in Peking weiterhin nicht in Fahrt, blieb auch in der Abfahrt hinter den Erwartungen zurück. 

Die 26-Jährige landete beim Triumph der Schweizerin Corinne Suterauf dem 18. Rang - und damit einen Platz vor Tamara Tippler, der schlechtestklassierte Österreicherin. Die US-Amerikanerin riss einen Rückstand von 2,49 Sekunden auf. 

Zwar zählte die Technik-Spezialistin in der Abfahrt nicht zum engsten Favoritinnenkreis, ein Spitzenplatz wäre der US-Amerikanerin, die bereits zwei Weltcup-Abfahrten gewinnen konnte, allerdings zuzutrauen gewesen. 

Keine Konzentration auf Medaillen

"Ich konzentriere mich nicht mehr auf die Medaillen. Ich versuche einfach, jeden Tag mein Bestes zu geben. So ist es meine beste Chance auf eine Medaille", erkläre Shiffrin im US-TV. "Es ist paradox, aber die beste Chance auf eine Medaille ist es, nicht mehr daran zu denken, sondern auf das zu konzentrieren, was ich im Moment tun muss", meinte die US-Amerikanerin weiter.

Nach schmerzhaften Ausfällen in Riesentorlauf und Slalom samt bitteren Tränen am Streckenrand machte die US-Amerikanerin mit Rang neun im Super-G einen ersten Schritt aus der Krise. Von ihren eigenen Ansprüchen ist die 73-fache Siegerin von Weltcuprennen allerdings weit entfernt. 

Letzte Medaillenchance in Kombination

Wichtiger als das Resultat war für Shiffrin allerdings wohl ein weiterer Abfahrtstest für die Kombination am Donnerstag – die letzte Medaillenchance für die US-Amerikanerin. In der Abfahrt verlor Shiffrin allerdings 2,3 Sekunden auf Sofia Goggia, neun Zehntel auf Marie-Michele Gagnon oder drei Zehntel auf Lara Gut-Behrami. Rückstände, die die verunsicherte US-Amerikanerin in einem Slalom-Durchgang nur schwer aufholen kann. 

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