250 Mio. Euro für Ausbau der Ganztagsschule

Bildungsminister Faßmann mit Kanzler Kurz und Vizekanzler Strache
Bildungsminister Faßmann mit Kanzler Kurz und Vizekanzler StracheBild: Helmut Graf
Bis Herbst 2022 will die Bundesregierung 250 Millionen Euro in den Ausbau ganztägiger Schulformen investieren. Erstmals dürfen damit von den Gemeinden auch laufende Kosten gedeckt werden.
Der Bund will von 2020 bis 2022 knapp 250 Millionen Euro in ganztägige Schulformen investieren. Das gaben Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Donnerstag bekannt.

Das Ziel: Bis Herbst 2022 soll es für 40 Prozent der Pflichtschüler die Möglichkeit einer ganztägigen Betreuung geben. Das entspräche etwa 230.000 Betreuungsplätzen. Neu ist, dass das Geld von den Gemeinden auch für bestehende Ganztagesformen verwendet werden darf – bisher verzichteten viele Orte auf Ganztagesplätze, weil zwar die Einrichtung, aber nicht die laufenden Kosten (Personal) finanziert wurden.

Für die SPÖ ist das Ganze daher ein "Zahlenschmäh", weil der Großteil des Budgets (170 Millionen Euro) in den Erhalt bestehender Plätze geht – und lediglich 74 Millionen für die Erweiterung vorgesehen seien. (red)

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