Wien

250 Ukraine-Flüchtlinge ziehen in Hotel am Wiener Ring

Geflüchtete Familien, Mütter & Kinder werden bald im Hotel de France in der City untergebracht. In der Pandemie war das 5-Stern-Haus Quarantänehotel.

Claus Kramsl
Das Hotel de France an der Wiener Ringstraße wird eine Flüchtlingsunterkunft für 250 Familien, Mütter und Kinder aus der Ukraine.
Das Hotel de France an der Wiener Ringstraße wird eine Flüchtlingsunterkunft für 250 Familien, Mütter und Kinder aus der Ukraine.
Samariterbund

Die Zeiten, in denen betuchte Touristen in der noblen 5-Sterne-Absteige an der Wiener Ringstraße abstiegen, sind passé. Zuletzt diente das zweitälteste Hotel auf der Ring-Prachtstraße als Dach über dem Kopf für Corona-Kranke. In dem Gründerzeittbau wurden Wien-Touristen untergebracht, die nach einer Covid-Ansteckung in Quarantäne mussten.

Geflüchtete sollen schon im November einziehen

Nach der Zwischennutzung als Quarantänehotel stand das Traditionshaus nun länger leer. Jetzt soll wieder Leben in die alten Gemäuer kommen: Das Hotel de France wird zu einer Flüchtlingsunterkunft. Wie "Heute" erfuhr, sollen hier bereits im November 250 Familien, Mütter und Kinder aus der Ukraine untergebracht und versorgt werden. Während in Oberösterreich und Kärnten Flüchtlinge in Zelten untergebracht wurden, setzt Wien also auf wintertaugliche Lösungen.

"Alles gurgelt"-Chef unterstützt das Projekt

Drei Partner haben sich für das Projekt zusammengeschlossen: Der Verein "Wir helfen rasch" unter der Schirmherrschaft von Michael Havel, Gründer von Lifebrain, das für die Stadt Wien die PCR-Testschiene "Alles gurgelt" entwickelt hat und durchführt. Er stellt die Grundfinanzierung der Infrastruktur aus privaten Spenden sicher. Die Atlan Privatstiftung ist Eigentümer der Immobilie. Der Arbeiter-Samariter-Bund Wien kümmert sich um die Auswahl und tägliche Betreuung der Flüchtlinge.

    <strong>21.02.2024: 4.000 € gepfändet! Sechsfach-Mama muss von 7 € leben!</strong> Eine Mama aus Salzburg ist am Ende ihrer Kräfte. Im Vorjahr erhielt sie vom Finanzamt 4.079 Euro – <a rel="nofollow" data-li-document-ref="120020858" href="https://www.heute.at/s/4000-gepfaendet-sechsfach-mama-muss-von-7-leben-120020858">nun nahm ihr die Steuerbehörde das Geld wieder weg &gt;&gt;&gt;</a>
    21.02.2024: 4.000 € gepfändet! Sechsfach-Mama muss von 7 € leben! Eine Mama aus Salzburg ist am Ende ihrer Kräfte. Im Vorjahr erhielt sie vom Finanzamt 4.079 Euro – nun nahm ihr die Steuerbehörde das Geld wieder weg >>>
    Leserreporter