Schockmoment auf der Straße in Klagenfurt: Ein Müll-Lkw des Magistrats rammte mit ausgefahrenem Kran einen Überkopfwegweiser. Die komplette Stahlkonstruktion mit den Verkehrstafeln stürzte daraufhin zu Boden - direkt auf fahrende Autos.
Wie durch ein Wunder wurde bei dem Unfall niemand verletzt. Mehrere Fahrzeuge hatten allerdings keine Chance: Vier bis fünf Pkw wurden zum Teil schwer beschädigt. Auch der Überkopfwegweiser und die Hinweisschilder wurden komplett demoliert.
Geschehen ist der Unfall im Jänner. Jetzt sind neue Details bekannt: "Dadurch entstand ein Schaden in der Höhe von 250.000 Euro", heißt es vonseiten der Stadtkommunikation Klagenfurt, das berichtet die Kleine Zeitung.
Viele Autofahrer fragen sich in solchen Fällen: Wer bezahlt den Schaden? Laut Stadt ist das bereits geklärt. "Der Schaden ist von der Haftpflichtversicherung des Magistrats abgedeckt."
Das Fahrzeug, das den Unfall ausgelöst hat, war ein Lkw des Magistrats, der für die Müllabholung eingesetzt wird. Der Alkotest beim Lenker verlief laut Angaben negativ.
Nach dem Vorfall hat Bürgermeister Christian Scheider (FSP) Konsequenzen angekündigt. Gegen den Fahrer und den Beifahrer wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Aktuell müssen, laut Kleine Zeitung, die beiden Mitarbeiter des Magistrats andere Arbeiten verrichten.
Auch die Justiz beschäftigt sich mit dem Fall: Gegen den Lenker des Unfallfahrzeuges ermittelt die Staatsanwaltschaft.