Hackerangriff war bekannt

Kärntner bucht Urlaub – dann sind 1.500 Euro weg

Eine Urlaubsbuchung wurde für einen Kärntner zur Betrugsfalle. Obwohl ein Hackerangriff bekannt war, gab es keine Warnung.
Newsdesk Heute
10.03.2026, 22:42
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Was wie eine normale Urlaubsbuchung begann, endete für einen Kärntner beinahe mit einem finanziellen Schaden von 1.500 Euro. Nach einer angeblichen Zahlungsaufforderung wurden ihm plötzlich hohe Beträge von der Kreditkarte abgebucht.

Der Mann hatte über eine bekannte Online-Buchungsplattform ein Hotel in Jesolo reserviert. Kurz danach erhielt er eine E-Mail und zusätzlich eine Nachricht direkt über die App der Plattform. Darin wurde er aufgefordert, seine Zahlungsdaten zu aktualisieren – andernfalls werde die Buchung innerhalb von 24 Stunden storniert.

Die Aufforderung erschien plausibel. Der Konsument hatte erst wenige Tage zuvor eine neue Kreditkarte bekommen. Da es auch sonst keine Hinweise auf einen Betrugsversuch gab, ging er von einer routinemäßigen Sicherheitsabfrage aus und gab seine Daten ein.

Kurz darauf folgte jedoch die böse Überraschung: Von seinem Kreditkartenkonto wurden 1.500 Euro abgebucht.

Hackerangriff war bereits bekannt

Erst später stellte sich heraus, dass die Zahlungsaufforderung Teil eines Betrugs war. Besonders brisant: Sowohl dem Hotel als auch der Buchungsplattform war bereits bekannt, dass es einen Hackerangriff gegeben hatte. Trotzdem wurde der Kärntner nicht vor möglichen Betrugsnachrichten gewarnt.

Arbeiterkammer schaltet sich ein

Der Betroffene wandte sich schließlich an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer. "In Fällen wie diesem ist klar: Unternehmen, denen Sicherheitsprobleme bekannt sind, müssen ihre Kundinnen und Kunden unverzüglich informieren", stellt AK-Konsumentenschützerin Valentina Konatschnig klar.

Sie nahm Kontakt mit dem Kreditkarteninstitut, dem Hotel sowie der Buchungsplattform auf. Am Ende lenkte die Plattform ein und erstattete dem Kärntner die gesamte abgebuchte Summe.

{title && {title} } red, {title && {title} } 10.03.2026, 22:42
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen