So erkennst du die neue Masche

Steuerausgleich startet – Ministerium warnt alle Bürger

Die Tricks und Methoden der Internetbetrüger werden immer ausgeklügelter. Die Finanz erklärt deswegen, woran man solche Nachrichten erkennt.
Newsdesk Heute
27.02.2026, 16:45
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Bis Ende Februar hat der Arbeitgeber Zeit, den Jahreslohnzettel an das Finanzamt zu übermitteln. Im März steht deswegen bei den meisten Österreichern der große Steuerausgleich an. Betrüger haben dann Hochsaison.

Das Finanzministerium warnt aktuell erneut vor einer zunehmenden Professionalität der Internetkriminalität und einer steigenden Anzahl von Betrugsversuchen. Diese finden auf sämtlichen Kanälen, darunter SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe, Social Media und über gefälschte Webseiten im Stil von FinanzOnline sowie unter Verwendung von gefälschten Bescheiden statt.

Tricks immer ausgeklügelter

Die Internetbetrüger bedienen sich dabei immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Sie täuschen vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie dem Ministerium, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline.

Bei diesen Maschen sollten die Alarmglocken schrillen:

  • anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen
  • offene Forderungen und drohende Pfändungen
  • verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline
  • erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen
  • notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen

Beispiele solcher gefälschten Nachrichten zeigt das Finanzministerium hier. Das BMF betont, dass es sich hierbei um Betrugsversuche handelt und die versendeten Nachrichten, Webseiten und Anhänge Fälschungen darstellen.

Das macht das Ministerium niemals

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Das Ministerium rät:

  • Folgen Sie in keinem Fall den Anweisungen!
  • Geben Sie niemals persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
  • Klicken Sie in Nachrichten keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
  • Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen und solche Anrufe sofort zu beenden!
  • Seien Sie vorsichtig und hinterfragen und prüfen Sie stets die Plausibilität und die Echtheit solcher Nachrichten und Anrufe!
  • Eruieren Sie im Zweifel immer die offizielle Telefonnummer der vermeintlichen Stelle, die die Nachricht versendet oder den Anruf durchgeführt hat, und führen Sie einen Rückruf durch.

Daher gilt: Wer Nachrichten mit ähnlichen Inhalten oder Anrufe mit ähnlichen Aufforderungen erhält, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Betrugsversuch.

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