Bis Ende Februar hat der Arbeitgeber Zeit, den Jahreslohnzettel an das Finanzamt zu übermitteln. Im März steht deswegen bei den meisten Österreichern der große Steuerausgleich an. Betrüger haben dann Hochsaison.
Das Finanzministerium warnt aktuell erneut vor einer zunehmenden Professionalität der Internetkriminalität und einer steigenden Anzahl von Betrugsversuchen. Diese finden auf sämtlichen Kanälen, darunter SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe, Social Media und über gefälschte Webseiten im Stil von FinanzOnline sowie unter Verwendung von gefälschten Bescheiden statt.
Die Internetbetrüger bedienen sich dabei immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Sie täuschen vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie dem Ministerium, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline.
Beispiele solcher gefälschten Nachrichten zeigt das Finanzministerium hier. Das BMF betont, dass es sich hierbei um Betrugsversuche handelt und die versendeten Nachrichten, Webseiten und Anhänge Fälschungen darstellen.
Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.
Daher gilt: Wer Nachrichten mit ähnlichen Inhalten oder Anrufe mit ähnlichen Aufforderungen erhält, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Betrugsversuch.