Wegen Spiegelselfies

250.000€ Strafe, wenn SIE wieder John Reed betritt

Weil Edda Pilz im Fitnessstudio gefilmt hat, wurde sie fristlos gekündigt. Sollte sie erneut ein Studio betreten, droht ihr eine saftige Strafe.
Heute Entertainment
15.07.2026, 23:24
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Die Reality-Bekanntheit und Fitnessinfluencerin Edda Pilz (25) wurde vergangene Woche fristlos aus ihrem Fitnessstudio der Kette John Reed in Berlin geworfen, inklusive Hausverbot. Wie aus dem Kündigungsschreiben hervorgeht, das Pilz auf Instagram vorlas, droht ihr sogar eine Strafe von 250.000 Euro, sollte sie jemals wieder ein Studio der Kette betreten.

Jetzt hat sich die Fitnesskette erstmals offiziell dazu geäußert. Gegenüber "RTL" bestätigte John Reed die Kündigung: "Wir können bestätigen, dass Edda Pilz fristlos gekündigt wurde. Sie hat mehrfach gegen unsere Hausordnung verstoßen und wurde im Vorfeld bereits abgemahnt." Welche konkreten Verstöße letztlich zur Kündigung führten, ließ das Unternehmen aber auch auf Nachfrage offen.

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Laut Hausordnung dürfen andere Mitglieder auf Social-Media-Aufnahmen nicht erkennbar sein, auch nicht im Spiegel. Wer Studio-Material online stellt, braucht vorab eine schriftliche Genehmigung der RSG Group, zu der John Reed gehört. Ob Edda Pilz eine solche Drehgenehmigung besaß, ist nicht bekannt.

Die 25-Jährige selbst sieht die Sache anders: Die Diskussionen um ihre Spiegelbilder seien nicht der eigentliche Kündigungsgrund gewesen, intern sei vielmehr gezielt nach anderen Gründen für eine Kündigung gesucht worden. Aus ihrer Sicht spielt Neid eine Rolle.

"Content wichtiger als deine Mitmenschen"

Auch unter Instagram-Nutzern sorgt der Fall für Diskussionen. Eine Userin schrieb: "Zur Wahrheit gehört, dass du ohne Rücksicht auf andere filmst, weil dir Content wichtiger ist als deine Mitmenschen."

Pilz weist die Vorwürfe zurück, sie habe stets versucht, andere Trainierende nicht zu filmen und entsprechende Clips auf Wunsch gelöscht.

Andere verteidigen die Influencerin wiederum und weisen auch darauf hin, dass etliche Menschen Spiegelbilder in Fitnessstudios machen und diese dann auch auf Social Media teilen.

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