26.419 Asylanträge bis Ende August zugelassen

Bild: Reuters

Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) nannte am Dienstag nach dem Ministerrat konkrete Zahlen: Bis Ende August wurde 26.419 Asylanträge zugelassen. Die Obergrenze von 37.500 ist somit noch nicht erreicht. Eine Prognose wagt Sobotka aber dennoch nicht.

Bis 31. August wurden insgesamt 32.036 Anträge gestellt, 26.419 wurden zugelassen. Diese 26.419 sind ausschlaggebend für die "Kapazitätsobergrenze" von 37.500, die damit noch nicht erreicht ist. Ob die Grenze halten wird, traut sich Sobotka dennoch nicht zu prognostizieren. Aber: Die Zahl der Anträge habe sich im September bisher nicht wirklich entscheidend verändert, sie sei sogar "ein wenig zurückgegangen".
Einsatz an serbischer Grenze

Der Ministerrat beschloss am Dienstag außerdem die Entsendung von 85 Personen nach Ungarn an die serbische Grenze, bestehend aus Bundesheer-Personal und Helfern des Arbeiter-Samariterbundes. Kosten: 1,9 Millionen Euro.

Die Zahl "Anlandungen" in Italien sei laut Sobotka etwas gestiegen, die Lage sei durch "Ausgleichsmaßnahmen" aber stabil. Die Aufgriffe in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland seien ebenfalls "nahezu konstant". Es gebe keine Hinweise darauf, das sich eine größere Menge auf den Weg macht.

Er weist aber sehr wohl daraufhin, dass es in Serbien eine Reihe von bereits registrierten Flüchtlingen gibt. Und: "In Griechenland sin die Anlandungen mehr geworden", so Sobotka.

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