260 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer geborgen

Mehr als 260 Bootsflüchtlinge sind auf ihrem Weg nach Europa von der italienischen Marine im südlichen Mittelmeer geborgen worden.

Die überfüllten Boote der Einwanderer hätten sich am Dienstag 190 Kilometer vor der Küste der Insel Lampedusa in Seenot befunden, teilte die Marine mit. Bei den Insassen handle es sich fast ausschließlich um Männer, die größtenteils aus Westafrika stammen.

Sie sollten in den sizilianischen Hafen Porto Empedocle gebracht werden. Jedes Jahr versuchen tausende afrikanische Flüchtlinge über das Mittelmeer in die Europäische Union zu gelangen. Die oft kaum seetauglichen Boote geraten dabei regelmäßig in Seenot, jedes Jahr sterben hunderte Menschen auf dem Weg über das Meer.

Seit einer mit mehr als 360 Toten steht die Einwanderungspolitik der Europäischen Union, die vor allem auf verstärkte Abschottung setzt, verstärkt in der Kritik.

APA

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