27 Menschen an der Pest auf Madagaskar gestorben

Bild: Reuters

Die Pest galt lange als ausgerottet. Doch auf Madagaskar hat sie sich nun zurückgemeldet. Im Süden der Insel sind mindestens 27 Menschen daran gestorben.

Laut den zuständigen Behörden haben sich in den Regionen Atsimo-Atsinanana und Ihorombe insgesamt 68 Menschen mit dem gefährlichen Erreger infiziert. 27 von ihnen sind an der Beulen- bzw. Lungenpest gestorben.

Noch stehen einige Labortests aus, zumal wurden weitere 30 Pest-Fälle gemeldet. Die Beulenpest, die durch einen Floh verbreitet wird, der gerne Ratten zum Wirt nimmt, führt zu geschwollenen Lymphknoten.

Sollte die Krankheit im Frühstadion erkannt werden, besteht bei Einsatz von Antibiotika eine hohe Heilungschance. Seit dem Jahr 2010 zählte die Weltgesundheitsorganisation WHO rund 500 Pest-Opfer auf Madagaskar.

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