Seit heute Vormittag ist es fix: Ab morgen gelten in Wien erneute strengere Coronaregeln. Wie berichtet, wird etwa die FFP2-Maskenpflicht deutlich ausgeweitet, sie gilt künftig in allen nicht-privaten Innenräume, also etwa Büros.
Für Verwirrung sorgte jedoch der Passus über die neue 2Gplus-Regel für Zusammenkünfte mit mehr als 25 Personen. Da im Verordnungstext, der über den Presse- und Informationsdienst der Stadt ausgesandt wurde, jede zeitliche oder räumliche Einschränkung fehlen, fragen sich viele, wo 2Gplus (also geimpft oder genesen und zusätzlich negativ PCR-getestet) gilt. Damit könnte man die neue 2Gplus-Pflicht auf für Kaffeehäuser und die Öffis herauslesen.
"Heute" fragte im Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) nach. Dort präzisiert man: "Die neue Verordnung gilt nicht für Bereiche, die schon vorher geregelt waren". Heißt konkret: In den Öffis gilt seit langem eine strenge FFP2-Pflicht vom Betreten des Stationsgebäudes bis zum Verlassen. Dazu "decken die Öffis ein elementares Bedürfnis ab. Daher gilt 2Gplus hier natürlich nicht", wird betont.
In der Wiener Gastro muss seit 8. November die Einhaltung der 2G-Regel (geimpft oder genesen) nachgewiesen werden. Das bleibt auch mit der neuen Verordnung so, jedoch kommt die FFP2-Maskenpflicht für das Personal (immer) und die Gäste (außer am Sitzplatz) dazu. In der Nachtgastro, also Bars oder Discos gilt die 2Gplus-Regel aber sehr wohl.
In Freizeit- und Kultureinrichtungen, wo mehr als 25 Personen zusammen kommen, wird ab morgen auf 2Gplus kontrolliert. Dafür müssen Besucher ab dem Zeitpunkt der Kontrolle in den Innenräumen keine FFP2-Maske mehr tragen. Auch dann nicht, wenn sie ihren Sitzplatz verlassen.