301 erkrankte Urlauber nach Hause geflogen

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Vor Auslandsreisen empfiehlt es sich, eine Versicherung für den Fall von Erkrankungen oder Verletzungen abzuschließen. Die Europäische Reiseversicherung hat im Sommer 2016 301 weltweite Notfälle verzeichnet, die meisten davon in Griechenland.
In 33 Fällen war ein begleiteter Rücktransport per Flugzeug erforderlich, 18 Mal machte der Gesundheitszustand sogar einen Flug mit einem Ambulanzjet erforderlich. Die Kosten hierfür können vor allem bei Fernreisen rasch in die Höhe schießen.
"Die Kosten eines Ambulanzjets betragen, abhängig von der Destination, bis zu 25.000 Euro innerhalb Europas, bis zu 100.000 Euro aus Asien und den USA und bis zu 150.000 Euro aus Australien", sagt Wolfgang Lackner, Vorstandsvorsitzender der Europäischen Reiseversicherung. Wer hier nicht vorgesorgt hat, den können derartige Kosten in den Ruin treiben.

Durchschnittlicher Patient war 38 (Frauen) bzw. 41 Jahre (Männer) alt

Die meisten Notfälle, rund ein Drittel, waren auf Verletzungen und Unfälle zurückzuführen. An zweiter Stelle lagen Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes. Wer meint, dass ältere Menschen eher krankheitsanfällig sind und eine Reiseversicherung benötigen, irrt: Das durchschnittliche Alter der Betroffenen lag bei Frauen bei rund 38 Jahren und bei Männern bei rund 41 Jahren.

Griechenland (27 Notfälle) hat die Türkei (26 Notfälle) als Land mit den meisten medizinischen Notfällen abgelöst. Grund dafür ist der massive Einbruch bei den türkischen Tourismuszahlen in Folge von Anschlägen und der angespannten politischen Situation. Auch nach diesem starken Rückgang von fast 75 Prozent liegt die Türkei noch auf Platz zwei, allerdings nur knapp vor den Balearen (25).
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