3:2-Spektakel: PSG kontert die Bayern gnadenlos aus

Neymar gegen David Alaba
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Überraschung in der Champions League! PSG konterte Titelverteidiger Bayern in München eiskalt aus - und holte einen 3:2-Sieg.

PSG hat sich im Viertelfinale der Champions League für die Final-Niederlage im letzten Jahr gerächt. Die Franzosen konterten die Bayern brutal aus, gewannen am Ende mit 3:2 in München. Auch nur sechs Chancen machten die Franzosen drei Tore - Kylian Mbappé schnürte einen Doppelpack. Die Münchner müssen im Rückspiel in Paris auf jeden Fall gewinnen, wenn sie weiterkommen wollen.

Nicht nur in Wien gab's Schneegestöber, direkt vor dem Ankick in München rieselte es auch in der Allianz Arena in dichten Flocken. PSG startete mit den Superstars Neymar und Kylian Mbappé, bei den Bayern spielte ÖFB-Star David Alaba wie gewohnt Abwehrchef, sein Kumpel Jerome Boateng schmorte allerdings nur auf der Bank.

Die Münchner klopften gleich einmal in der zweiten Minute an, Eric-Maxim Choupo-Moting köpfte an die Latte. Im Gegenzug machte es Paris 36 Sekunden später besser: Neymar wurde sträflich alleine gelassen, der Brasilianer legte quer und Kylian Mbappé überraschte Manuel Neuer mit einem Gurkerl im kurzen Eck - 1:0 für PSG!

Die Bayern ließen sich nicht beirren, spielten sich gute Chancen heraus - allerdings war bei PSG-Goalie Keylor Navas Endstation. Die Münchner ließen sich in der 28. Minute abermals aushebeln. Die Bayern spielten auf Abseitsfalle, nur Alaba nicht: Marquinhos stand völlig alleine vor Neuer und schob eiskalt zum 2:0 rein.

Kurz vor der Pause belohnten sich die Bayern aber für ihre Offensivbemühungen - immerhin gab es 15 Abschlüsse in der ersten Hälfte: Choupo-Moting versenkte einen Kopfball in bester Lewandowski-Manier (37.) zum 2:1, der Pole fehlt ja noch länger. Hansi Flick musste noch vor der Pause zwei Mal wechseln, Leon Goretzka und Niklas Süle mussten angeschlagen raus.

Alaba rückte in der zweiten Halbzeit ins Mittelfeld. Der Titelverteidiger drückte auf den Ausgleich, doch wusste auch um die ständige Kontergefahr der Franzosen. Nach genau einer Stunde knackten die Bayern die PSG-Verteidigung erneut, Thomas Müller nickte nach einem Freistoß von Joshua Kimmich zum 2:2-Ausgleich ein.

Das rief wiederum Paris auf den Plan, die unbedingt mit einem Sieg nach Hause fliegen wollten. Abermals war es Mbappé, der in der 68. Minute mit einem verdeckten Schuss ins kurze Eck einnetzte.

Die Bayern versuchten noch auf 3:3 zu kommen, doch daraus wurde nichts. Die Münchner fahren müssen im Rückspiel von Paris gewinnen, PSG hat den großen Vorteil der drei Auswärtstore. Wenn das Spiel am Dienstag endlich läuft, dürfen wir uns auf einen absoluten Leckerbissen freuen.

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