34 Österreicher auf Virus-Schiff in Italien

Das Kreuzfahrtschiff Costa Victoria durfte wegen mindestens einem Corona-Fall an Bord in mehreren Häfen nicht anlegen. Nun endet die Odyssee mit u.a. 34 Österreichern an Bord endlich.
Für 34 Österreicher endete am Mittwoch eine wahre Odyssee im italienischen Civitavecchia. Sie waren an Bord des Kreuzfahrtschiffs Costa Victoria, dem mehrere Häfen die Landeerlaubnis verweigerten, weil eine Passagierin mit dem Coronavirus infiziert ist.

Die Costa Victoria war am 7. März in Dubai gestartet und hätte laut Plan am Samstag in Venedig landen sollen. Angesichts der wegen der Coronavirus-Krise gespannten Situation in den venezianischen Krankenhäusern hatte der Präsident Venetiens, Luca Zaia, sich jedoch geweigert, dem Schiff die Landegenehmigung zu erteilen.

Das Schiff mit 726 Passagieren – darunter auch die 34 Österreicher – versuchte daraufhin, in Triest anzulegen. Auch dort wurde dies jedoch aus Sorge, es könnten infizierte Passagiere von Bord gehen, verweigert.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In Civitavecchia wurde dem Schiff nun schließlich die Landeerlaubnis erteilt. Die Passagiere wurden vor der Landung Gesundheitskontrollen unterzogen, berichtete die Reederei. Auch 776 Crewmitglieder gingen von Bord. Die Passagiere mussten sich als Vorbeugungsmaßnahme in ihren Kabinen aufhalten.

Die Österreicher konnten nun auch von Bord gehen. Ihre Heimreise nach Österreich wurde von der Reederei bereits organisiert.

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