Teppiche sorgen im Wohn- oder Schlafzimmer für eine angenehme Atmosphäre. Doch leider sind die flauschigen Bodenbeläge auch wahre Schmutzfänger. Wenn dann mal ein Fleck entsteht, stellt sich die Frage: Wie bekommt man ihn wieder sauber?
Regelmäßiges Saugen ist das A und O der Teppichpflege. Familien sollten den Wohnbereich täglich saugen, bei Zweipersonenhaushalten reicht zweimal wöchentlich. Alle drei Jahre steht zusätzlich eine Grundreinigung mit dem Profi an.
Doch zwischen dem täglichen Saugen und der professionellen Reinigung gibt es noch einige Möglichkeiten, wie CHIP berichtet. Gerade bei frischen Flecken können vier bewährte Hausmittel helfen.
Mineralwasser und Salz: Sofern der Teppich Wasser verträgt, ist oft schon einfaches Mineralwasser ausreichend. Bei Rotweinflecken hilft Salz: Einfach auf die feuchte Stelle schütten und später absaugen.
Backpulver oder Natron: Beide Mittel wirken nicht nur gegen Flecken, sondern auch gegen Gerüche. Einen Esslöffel mit Wasser mischen, in eine Sprühflasche füllen und auf die betroffene Stelle sprühen. Mehrere Stunden einwirken lassen, dann absaugen.
Essig oder Zitronensäure: Gegen Flecken sind diese Säuren stark wirksam. Allerdings sollte man sie vorher an einer unauffälligen Stelle testen, da empfindliche Teppiche beschädigt werden könnten.
Rasierschaum: Ist kein Teppichschaum zur Hand, leistet auch farbloser Rasierschaum ohne Konservierungsstoffe gute Dienste. Den Schaum sanft mit einer weichen Bürste in die Fasern einmassieren, einige Stunden einwirken lassen und dann absaugen.