Einsatz von Bodentruppen?

4 Optionen! USA bereiten "finalen Schlag" auf Iran vor

Die USA prüfen offenbar konkrete Militärschläge gegen den Iran: Laut einem Bericht liegen Donald Trump mehrere Eskalationsszenarien vor.
Newsdesk Heute
26.03.2026, 12:49
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Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu: Laut US-Regierungsmitarbeitern, die mit "Axios" gesprochen haben, hat das Pentagon konkrete Militär-Optionen für ein Vorgehen gegen den Iran ausgearbeitet und Donald Trump vorgelegt. Laut zwei mit der Angelegenheit vertrauten US-Beamten, soll es sich um einen "finalen Schlag" handeln.

Demnach reichen die Szenarien von einer Invasion oder Blockade der für den Ölexport wichtigen Insel Kharg bis zur Besetzung der Insel Larak, über die Teheran die Straße von Hormus kontrolliert. Auch die Einnahme der Insel Abu Musa und zweier kleinerer Inseln wird genannt. Alternativ könnten die USA Schiffe stoppen und beschlagnahmen, die iranisches Öl transportieren.

Als weitere Möglichkeit nennt "Axios" Bodenoperationen "tief im Landesinneren", um Nuklearanlagen zu erreichen und Uran sicherzustellen. Der Einsatz von Bodentruppen gilt jedoch weiterhin als "hypothetisch" – auch im Weißen Haus. Stattdessen wären auch groß angelegte Luftangriffe denkbar. Welche Option Trump wählt, ist offen.

Trump droht mit Eskalation

Sollten Verhandlungen scheitern, sei Trump laut Bericht zu einer Eskalation bereit. Der Iran bestreitet weiterhin, dass es Gespräche gibt. Möglich wären zunächst Angriffe auf iranische Energieanlagen, gegen die Teheran bereits mit Vergeltung im gesamten Golf gedroht hat.

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt sagte dazu: "Der Präsident blufft nicht und er ist bereit, die Hölle loszulassen. Der Iran sollte sich nicht erneut verrechnen … jede Gewalt jenseits dieses Punktes wird darauf zurückzuführen sein, dass das iranische Regime … sich weigert, eine Einigung zu erzielen".

Parallel verlegen die USA aktuell Truppen, Flugzeuge und Schiffe in die Region, eine Marineeinheit soll noch diese Woche eintreffen.

Iran warnt vor Angriff

In Teheran wächst das Misstrauen. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf schrieb auf X, "die Feinde des Iran mit Unterstützung eines Landes in der Region eine Operation zur Besetzung einer der iranischen Inseln vorbereiten".

Er warnte weiter: "Alle Bewegungen des Feindes werden von unseren Streitkräften überwacht. Sollte er einen Schritt vorwärts gehen, werden alle lebenswichtigen Infrastrukturen des betreffenden Landes ohne jegliche Einschränkungen unerbittlich angegriffen."

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