4.000 Fälle! Diese Gruppe treibt Inzidenz nach oben

Vor allem bei den 6- 14 Jährigen schnellt die 7-Tages-Inzidenz in die Höhe. Symbolbild
Vor allem bei den 6- 14 Jährigen schnellt die 7-Tages-Inzidenz in die Höhe. SymbolbildChristoph Soeder / dpa / picturedesk.com
Ein Blick auf die 7-Tages-Inzidenz zeigt, dass es aktuell nach wie vor vor allem die Jüngsten sind, die sich mit dem Coronavirus anstecken. 

Verglichen zur Vorwoche gab es am heutigen Montag fast 1.000 mehr Neuinfektionen zu vermelden. Mit 2.850 neu eingemeldeten Fällen ist das Niveau erneut auf einem besorgniserregend hohem Niveau. Die meisten Neuinfektionen wurden dabei in Niederösterreich registriert.  

Ein Blick auf die aktuelle 7-Tages-Inzidenz zeigt auch in den Altersklassen eine Dreiklassengesellschaft. Bei den unter Sechsjährigen liegt dieser Wert aktuell bei 101,3. Das bedeutet, dass sich in den vergangenen sieben Tagen im Durchschnitt 101,3 Kleinkinder (gemessen auf 100.000 Personen) mit dem Coronavirus infiziert haben.  

Breites "Mittelfeld" bei Inzidenzen

Dieser vergleichsweise niedrige Wert bildet das untere Ende der Skala. Im Mittelfeld liegen alle anderen Altersgruppen, bis auf eine (siehe Grafik). Bei der Altersgruppe 85+ liegt die aktuelle 7-Tages-Inzidenz bei 145,2. In den vergangenen sieben Tagen machten die Neuinfektionen in dieser Gruppe nur 1,4 Prozent aller Neuinfektionen aus. Bei den Jüngsten waren es 2,3 Prozent. 

Ebenfalls im einstelligen Bereich lag dieser Wert bei der Altersgruppe 65-74 (6,4 Prozent bei einer Inzidenz von 169,1) und 75-84 (5,1 Prozent; 152,2). Die Gruppe 55-64 Jahren waren in den vergangenen sieben Tagen für 11 Prozent aller Neuinfektionen verantwortlich. Die Inzidenz in dieser Gruppe ist mit 196,9 die einzig verbliebene unter 200. 

Die Altersgruppen 25-34 (272,2), 35-44 (285,0) und 45-54 (244,1) weisen da schon deutlich höhere Inzidenzen auf. Auf diese drei Gruppen entfallen auch 42,4 Prozent aller Neuinfektionen. 

Erschreckend hohe Inzidenz bei Jugendlichen

Das obere Mittelfeld wird von der Gruppe der 15-24 Jährigen gebildet. Mit 14,3 Prozent aller Neuinfektionen befindet sie sich zwar auf einem ähnlichem Niveau, wie die zuvor genannten Altersklassen. Allerdings liegt die Inzidenz hier bereit bei besorgniserregenden 349,3 gerechnet auf 100.000 Einwohner. 

Vom 17.10. bis zum 23.10. ist aber die Altersklasse der schulpflichtigen Kinder zwischen 6 und 14 Jahren jene, die in allen Kategorien an der Spitze liegen. In besagtem Zeitraum wurden in dieser Altersklasse 4.127 Neuinfektionen registriert. Das macht 17,9 Prozent aller Fälle aus. Dieser Wert ist genauso der höchste, wie der der 7-Tages-Inzidenz. In dieser Altersklasse beläuft sie sich auf durchschnittlich 539,9 Fälle auf 100.000 Personen. 

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