4:1 in Lissabon! LASK schießt sich in die Europa League

Der LASK spielt zum zweiten Mal in Folge in der Europa League.
Der LASK spielt zum zweiten Mal in Folge in der Europa League.Gepa
Der LASK steht zum zweiten Mal in Folge in der Europa-League-Gruppenphase, meisterte die Qualifikation mit einem 4:1-Erfolg über Sporting Lissabon. 

Gernot Trauner (14.), Marko Raguz (58.), Peter Michorl mit einem Traum-Freistoß (65.) und Andreas Gruber (68.) schossen die Elf von Dominik Thalhammer im Play-off, das nur in einer Partie ausgetragen wurde, in die Europa League. Damit gelang den Oberösterreichern auch die Revanche für das Gastspiel in der portugiesischen Hauptstadt vor einem Jahr, das Sporting noch mit 2:1 gewonnen hatte.

Die Gruppenauslosung mit dem LASK, Rapid Wien und Wolfsberg steigt am Freitag (13 Uhr). Die Kärntner waren als Liga-Dritte fix für die Gruppenphase qualifiziert. 

Frühe LASK-Führung

Im leeren Estadio Jose Alvalade war den Linzer Athletikern der Traumstart gelungen. Wieder aus einer Standardsituation. Michorl flankte den Corner in den Strafraum, Trauner nickte ubedrängt an der zweiten Stange ein - 1:0 (14.). 

Die Portugiesen fanden nur langsam ins Spiel, mühten sich lange mit dem Pressing der Oberösterreicher. In der 27. Minute scheiterte der eigentlich aus Abseitsposition gestartete Luciano Vietto an LASK-Keeper Alexander Schlager, Nuno Santos spielte in der 39. Minute den Querpass ins Leere. 

Doch in der 42. Minute hatte Sporting dann ausgeglichen. Eine Santos-Flanke drückte Tiago Tomas aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich über die Linie, war zuvor Bewacher Philipp Wiesinger entwischt. 

Tore nach dem Seitenwechsel

Die Antwort der Stahlstädter folgte allerdings nach Wiederbeginn aus einem schnellen Konter. Bei einer Flanke von Reinhold Ranftl hatte sich Pedro Porro verschätzt, so kam Raguz zum Abschluss, haute den Ball zur neuerlichen Führung in die Maschen - 2:1 (58.). 

Nur sieben Minuten später machte Michorl dann per Freistoß aus 18 Metern alles klar, stellte auf 3:1 (65.). Zuvor war Husein Balic von Sporting-Kapitän Sebastian Coates knapp außerhalb des Strafraums gefoult worden, sah eine harte rote Karte wegen Torraubs. Per Schupfer besorgte Gruber in der 68. Minute dann den 4:1-Endstand. 

Von den dezimierten Portugiesen kam nichts mehr. Sporting hatte sich früh mit dem Eruopacup-Aus abgefunden, war um Schadensbegränzung bemüht. Die Linzer konnten früh Kräfte schonen. 

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