Zweites Spiel im Meister-Play-off, zweiter Sieg! Rapid feierte am Sonntag zum Abschluss der 24. Runde vor 13.000 Fans einen 4:2-Heimsieg gegen den LASK. Die Folge: Auf Spitzenreiter Sturm Graz fehlt plötzlich nur noch ein Zähler.
Dabei begann die Partie mit einer kalten Dusche. Schon nach 31 Sekunden (!) traf Samuel Adeniran mit einem satten Schuss ins Kreuzeck zum 1:0 für die Linzer. Serge-Philippe Raux Yao
hatte davor beim Herausspielen den Ball verloren.
Rapid reagierte unbeeindruckt, glich wenig später aus. Kapitän Matthias Seidl servierte Jakob Schöller einen Eckball auf den Kopf – 1:1 (3.). Die Hütteldorfer, die erneut ohne Block-West-Support auskommen mussten, legten nach. Janis Antiste spielte Jannes Horn frei. Der Deutsche spielte einen Traumpass auf Bendeguz Bolla, der im Rutschen auf 2:1 stellte (33.).
Aufregung in Minute 65! Rapid bekam einen Hand-Elfmeter zugesprochen. Bolla schnappte sich den Ball, aber auch Antiste wollte schießen. Horn und Seidl versuchten zu vermitteln. Am Ende versenkte Bolla souverän zum 3:1 (65.), Antiste stapfte wütend davon, war nicht Teil der Jubeltraube – Coach Johannes Hoff Thorup bestrafte das Verhalten mit der Auswechslung. Immerhin: Später versöhnten sich die Streithähne, gab es eine Umarmung.
Im Finish brachte Moses Usor (79.) den LASK wieder heran. Sein Treffer zählte erst nach VAR-Überprüfung. Rapid reagierte abgebrüht – und legte das 4:2 nach. Seidl zielte auf das lange Eck, Andreas Weimann stieg elegant über den Ball, Tor!
Rapid trifft in der nächsten Runde am 5. April daheim auf Sturm Graz. Es wird das Duell um die Tabellenführung.
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