Der 1. FC Köln zieht die Notbremse und trennt sich von Trainer Lukas Kwasniok. Nach dem 3:3 im Rheinderby gegen Mönchengladbach berichteten am Sonntagabend mehrere Medien über das Trainer-Aus.
ÖFB-Legionär Florian Kainz war zuletzt nur Reservist unter Kwasniok. Der Offensivmann zählt zu den Führungsspielern beim "Effzeh" – unter einem neuen Trainer könnte er jetzt im Abstiegskampf eine wichtigere Rolle spielen. Am Samstag leitete er per Eckball den 3:3-Ausgleich im Derby ein.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Köln wartet seit sieben Spielen auf einen Sieg, überhaupt gab es nur zwei Erfolge aus den letzten 18 Partien. Der Klub steckt tief im Tabellenkeller, der Abstieg droht.
Sportchef Thomas Kessler hatte nach dem Derby noch betont, alles "sachlich und rational analysieren" zu wollen. Laut Medienberichten soll Co-Trainer Rene Wagner übernehmen.
Kwasniok selbst hatte noch gekämpft und sich überzeugt gezeigt, der richtige Mann zu sein. "Ich werde um diesen verdammten Job kämpfen", sagte er noch am Samstag.
Doch die Klub-Bosse entschieden anders. Für Kainz und Co. zählt jetzt nur noch eines: Punkte holen – und Köln vor dem Abstieg retten.