44 % fühlen sich "wie Fremde im eigenen Land"

Bild: Heute-Grafik
Nach dem Asylgipfel streitet die Politik: Wohin mit den Flüchtlingen? "Heute" ließ "Unique Research" die Österreicher befragen, was sie zu dem Thema denken. Das Ergebnis ist erstaunlich.
die Österreicher befragen, was sie zu dem Thema denken. Das Ergebnis ist erstaunlich.

Die Erhebung von "Unique Research" (500 Teilnehmer, Erhebungszeitraum 18. bis 25. Juni) spiegelt die ambivalente Haltung der Österreicher wider. Erstaunlich viele (44 Prozent) fühlen sich "manchmal wie Fremde im eigenen Land", sind skeptisch, ob Flüchtlinge in ihrer Heimat politisch verfolgt werden (36 Prozent) , halten Ausländer für krimineller als Österreicher (33 Prozent). Gleichzeitig hätten 72 Prozent nichts dagegen, wenn eine Flüchtlingsfamilie in ihrer direkten Nachbarschaft einquartiert würde.

Auch Bundeskanzler Faymann sprach sich am Sonntag im ORF wieder für eine "bessere Verteilung", also Flüchtlingsquoten, aus – sowohl in Österreich als auch in Europa. Die Volkshilfe fordert, jede Gemeinde dazu zu verpflichten, Flüchtlinge aufzunehmen. Für die Koordination bietet man sich als Partner an.

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